University of Freiburg
Phänotypische und funktionelle Charakterisierung von CD4+CD25+ "regulatorischen" T-Zellen aus dem Nabelschnurblut
Abstract
dc:description.abstractHintergrund: Um Risikofaktoren für die Entwicklung einer Allergischen Sensibilisierung zu identifizieren, ist es von nutzen die T-Zell-Funktion bei Neugeborenen zu untersuchen. <br>Ziel: Isolierung von CD4+CD25+ T-Zellen aus dem Nabelschnurblut, Proliferation und Zytokin-produktion dieser Zellen im Vergleich zu CBMC. <br>Methoden: Von 42 gesunden Neugeborenen wurde Nabelschnurblut entnommen. CBMC wurden mittels Dichtezentrifugation isoliert. Anschließend wurden die CD4+CD25+-Zellen mit unterschiedlichen Methoden isoliert. Die isolierten CD4+CD25+-Zellen und CBMC wurden jeweils mit IL2 (und Medium alleine als negativ Kontrolle) in Kultur gesetzt. Nach 7 Tagen wurde die Proliferation der Zellen mittels 3H-Thymidin/Szintillation gemesssen. Für die Zytokin-Analyse wurden CBMC oder CBMC/CD4+CD25+-Kokulturen mit Medium alleine oder PHA stimuliert. Die Überstände wurden nach 24h abgezogen und die Zytokine IFN-g, TGF-ß, IL10 und IL13 mittels ELISA gemessen. <br>Ergebnisse: Die CD4+CD25+ T-Zellen stellten einen mittleren Anteil von 4,6% der CBMC dar (Range 1,7-7,7).Sie zeigten nur eine geringe Proliferationsantwort auf Stimulation mit IL2 (Median SI 1,8) im Vergleich zu den CBMC (SI 5,4, p=0,005, Wilcoxon’s 2 sample test). Im Verlgeich zu den CBMC-Kulturen zeigten Kokulturen mit CD4+CD25+-Zellen eine erniedrigte IL10- (Median: CBMC: 174,6; CBMC / CD4+CD25+: 2,6 pg/ml; p=0,04) und IFN-g-Ausschüttung (223; 11,5 pg/ml; p=0,01) nach Stimulation mit PHA. Im Gegensatz dazu waren die Ausschüttungen von TGF-ß (103,7; 114,1 pg/ml, p=0,2) und IL13 (701,6; 351,5 pg/ml; p=0,3) nahezu identisch in beiden Zellpopulationen. <br>Zusammenfassung: wir konnten CD4+CD25+ T-Zellen aus dem Nabelschnurblut isolieren. Diese zeigten nur eine geringe Proliferationsantwort auf IL2. Ebenfalls ist die IL10 und IFN-g Konzentration, aber nicht die TGF-ß und IL13 Konzentration, in Kokulturen von CBMC und CD4+CD25+ Zellen nach PHA-Stimulation erniedrigt. Die genaue Rolle der CD4+CD25+ Zellen in der Entwicklung eines TH2-Pänotyps in Neonaten bleibt noch zu ermitteln.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Ngoumou, Gonza Balbina
- Contributors dc:contributor
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- Kopp, Matthias
Subjects
dc:subject × 9Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/2333
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:2333