Universität Oldenburg
Neue Strategien zum Nachweis klinisch relevanter Polymorphismen
Abstract
dc:description.abstractD-negative Mütter mit D-Antikörpern weisen bei einer Schwangerschaft mit einem D-positiven Kind ein großes Gefährdungspotential für Komplikationen vor und während der Geburt auf. Eine erste Risikoabschätzung kann über die Bestimmung der RHD-Zygotie des Kindsvaters erfolgen. Erstmals ist ein solcher Nachweis durch die quantitative Amplifikation des RHD-Gens und Ko-Amplifikation des RHCE-Gens möglich. Eine direkte, risikofreie Diagnostik einer feto-maternalen D-Inkompatibilität ist mit Hilfe der TaqMan-Technologie durch den Nachweis von Spuren fetaler DNA im maternalen Plasma durchführbar. Die Untersuchung auf genetische Risikofaktoren für Koronarthrombosen mit einer neu entwickelten PCR-ELISA-Methode konnte keinen direkten Zusammenhang zwischen den untersuchten Parametern (HPA-1, Gerinnungsfaktor V, Prothrombin, ACE) und dem Auftreten eines Myokardinfarktes aufweisen. Allerdings konnte gezeigt werden, daß es zu einem signifikant höherem Herzinfarktrisiko bei einer Kombination von Diabetes und dem HPA-1b Typ kommt und die Frequenz der G1691A-Mutation des Gerinnungsfaktors V mit der Zahl stenosierter Koronargefäße korreliert.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2000
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Döscher, Andrea
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/376
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:376