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Georg-August-Universität Göttingen

MR-tomographische Darstellung intracerebraler Blutungen mit und ohne Therapie

Abstract

dc:description

Ausgehend von der Frage über die Signalgebung der mit rt-PA- und/oder PAI behandeltenHämatome im Vergleich zu unbehandelten Hämatomen, bestand die Zielsetzung der vorliegenden Arbeit darain, die Blutungen der unterschiedlichen Behandlungsgruppen zu detektieren um anschließend ihre Signalintensität an 3 unterschiedlichen Tagen in den Standard-Wichtungen (T1-, T2- PD-, T2*-, FLAIR-, DWI-Wichtung, sowie ADC) darzustellen. Die noch unbehandelten Hämatome der 3 Gruppen (1.unbehandelt 2. mit rt-PA 3. mit kombinierter Gabe von rt-PA und PAI) unterschieden sich erwartungsgemäß in der 1. Messung nicht. Unter Therapie, am 3. Tag post operationem, konnten dann in der 2. MRT-Untersuchung SIgnalunterschiede zwischen den Gruppen festgestellt werden: Die unbehandelten Hämatome der Kontrollgruppe zeigten durch ihre Signalgebung einen im Vergleich zu spontanen ICBs, nur teilweise zeitgerechten Blutungsabbau. Das Signalverhalten experimenteller Blutungen ist demnach nicht 100%-ig mit dem spontaner Blutugen gleichzusetzten. Denn da kein Zusammenbruch der Blut-Hirn-Schranke zu erwarten, kommt es folglich zu einer verspäteten Einwanderung körpereigener Mediatoren, die die Blutung organisieren. Die therapierten Gruppen verhielten sich zur 2. Messung initial ähnlich. Denn der Haupteffekt scheint der Gleiche zu sein: Lysemittelbestandteile, wie Phosphat und Poysorbat beeinflussen die Bildgebung beider Gruppen. Zur 3. Messung zeigten alle Sequenzen, dass das Signal der PAI-Gruppe sich dem der Kontrollgruppe ähnlich verhält. Als Ursache hierfür ist ein spät einsetzender neurotoxischer Effekt druch rt-PA, mit Proteinfreisetzung und konsekutiver Flüssigkeitsakkumulation diskutiert worden. Dieser wurde durch PAI abgeschwächt. Schlussfolgernd sei zu erwähnen, dass es sich bei vorliegender Arbeit um die erste Studie handelt ,die sich mit den Signalveränderungen unterschiedlich behandelter Hämatome befasst. Daher war dies nur mittels experiementell induzierten HÄmatomen in Tierversuchen zu untersuchen. Auf Grund der Komplexität der Abläufe sowie der vielen, auf die Signalentstehung einflussnehmenden Faktoren sind experimentell induzierte ICBs nicht 1:1 auf spontane ICBs übertragbar. Für eine exaktere und damit für den klinischen Alltag noch nützlichere Beschreibung benötigt man ähnlich gewonnene Daten aus einer Therapiestudie.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Meddour, Miriam
Contributors dc:contributor
  • Kallenberg, Kai Dr.
  • Knauth, Michael Prof. Dr.
  • Rohde, Veit Prof. Dr.
  • Crozier, Thomas Prof. Dr. Dr.

Subjects

dc:subject × 22

Rights

dc:rights
Language dc:language
ger

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
https://dx.doi.org/10.53846/goediss-921
urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-2793-3
webdoc-2793
654822832
OAI identifier oai:identifier
oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-B180-D

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source
Harvested from
Georg-August-Universität Göttingen
Base URL
ediss.uni-goettingen.de/oai/request
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Meddour, Miriam. MR-tomographische Darstellung intracerebraler Blutungen mit und ohne Therapie. 2012. https://hdl.handle.net/11858/00-1735-0000-0006-B180-D