University of Freiburg
Gentherapeutische Ansätze zur Behandlung der Muskeldystrophie vom Typ Duchenne
Abstract
dc:description.abstractDie multipotente Natur der von der Skelettmuskulatur abstammenden SP-Zellen ist anhand ihres hämatopoetischen und myogenen Potenzials demonstriert worden. Über das Ursprunggewebe dieser Zellen ist allerdings wenig bekannt. Hierzu wurden in dieser Arbeit Untersuchungen durchgeführt, die das Migrationsverhalten von Knochenmarkzellen in die Skelettmuskulatur nach einer Knochenmarktransplantation (KMT) studieren. Der Chimärismus von Knochenmarkzellen und Muskelzellen wurde an 17 Zeitpunkten über 34 Wochen nach KMT beobachtet. Mittels FACS-Analysen wurde der vom männlichen KM-Spender abstammende Blutzelloberflächenmarker CD45.2 bzw. GFP-positive Zellen detektiert. Die Beobachtungen wurden mit Hilfe der Y-Chromosom spezifischen FISH-Analyse bestätigt. Die Resultate zeigten, dass die Muskel SP-Zellpopulation mit und ohne Schädigung des Muskelgewebes nicht von Knochenmarkzellen regeneriert wird. Diese Beobachtung deutet auf einen nicht-hämatopoetischen Ursprung dieser Zellen hin. <br> Ein weiteres Ziel dieser Arbeit war es, eine "universelle" stabile retrovirale Verpackungszelllinie zu etablieren. Mittels des Cre-Rekombinase vermittelten Kassettenaustausches wurden zwei fluoreszierende Reportergene (EYFP und ECFP) in einem viralen, zuvor charakterisierten, Produzentenklon ausgetauscht. Die Ergebnisse zeigten, dass der Austausch erfolgreich ausgeführt wurde und dass der zuvor ermittelte Titer des Masterklons konstant geblieben ist. <br> In dem dritten Teilprojekt dieser Arbeit wurde ein CpG-freies Reporter-Gen (dmGFP) hergestellt. Durch die Entfernung der methylierbaren CpG-Basenpaare sollte getestet werden, ob die Expression des neuen Reporter-Gens der zeitabhängigen und methylierungsempfindlichen Geninaktivierung unterliegt. Dazu wurden retrovirale Konstrukte mit dem dmGFP und EGFP hergestellt und in vitro sowohl auch in vivo verglichen. Es konnten leider keine signifikanten Unterschiede beobachtet werden. Unabhängige Experimente im transgenen Mausmodell zeigten aber einen positiven Einfluss der dmGFP-Sequenz auf die Expression benachbarter Gene.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Alkan, Ozan
- Contributors dc:contributor
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- Sippel, Albrecht E.
Subjects
dc:subject × 10Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/1677
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:1677