University of Freiburg
Von cyclischen, olefinischen Kohlenwasserstoffen zu enantiomerenreinen, N,O-perfunktionalisierten C6/C12-Bausteinen
Abstract
dc:description.abstractAusgehend von gut verfügbarem Cyclohexa-1,4-dien wurden flexible Syntheserouten zu optisch reinen, perfunktionalisierten Verbindungen erarbeitet. Diese sind als Bausteine für Synthesen im Hinblick auf Wirkstoffe von Interesse. Die Arbeit unterteilt sich in drei Abschnitte: (1) Stereoselektive N,O-Funktionalisierungen und Biokatalyse zur Gewinnung enantiomerenreiner Zwischenprodukte. (2)Synthese- varianten zur Transformation von cyclischen zu terminal-differenzierten, acyclischen C6-Bausteinen. (3) Pinakol-Homokupplung von C6-a-Aminoaldehyden zu C2-symmetrischen C12-Bausteinen und Derivatisierung zu pharmakologisch bedeutsamen Substanzen. <br>(1) Die O-Funktionalisierung von Cyclohexa-1,4-dien erfolgt nach im Arbeitskreis erarbeiteten Methoden. Durch Einsatz von Enzymen erhält man enantiomerenreine Verbindungen, wobei der 'meso-Trick' einen selektiven Zugang zu beiden Antipoden gewährleistet. Stereoselektive N-Funktionalisierung eröffnet einen effizienten Zugang zu (-)-Konduramin E 1. <br>(2) Die Ringspaltung zu einem terminal-differenzierten C6-Baustein wurde in drei synthetischen Varianten erarbeitet. (a) Ein Konduramin-Derivat kann ozonolytisch unter hoher Regioselektivität direkt in ein terminal-differenziertes Lactol überführt werden. Dabei ist ein 8-Ring-Endoperoxid isolierbar, welches Vergleiche zu bekannten peroxo-haltigen Wirkstoffen (z.B. Artemisinin) nahe legt. Das Lactol kann in terminal-differenzierte, acyclische C6-Bausteine überführt werden. (b) Die Kombination funktioneller Gruppen ermöglicht eine Differenzierung der im Zuge der Ringspaltung entstehenden Kettenenden und gewährt so einen effizienten Zugang zu Lactol/Lacton-a-Aminoaldehyden. (c) Mittels orthogonaler Schutzgruppenchemie ist es möglich, die enzymatische Differenzierung am Cyclohexengerüst auf die nach der Ringspaltung vorliegenden Kettenenden zu transferieren. <br>(3) Der resultierende, lineare a-Aminoaldehyd erweist sich als kupplungs-fähig und ergibt durch Pinakolkupplung effizient und stereoche
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Spielvogel, Dirk
- Contributors dc:contributor
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- Prinzbach, Horst
Subjects
dc:subject × 5Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/154
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:154