Technische Universität Berlin
The inducible antiviral immune response of Drosophila melanogaster
Abstract
dc:description.abstractIn der vorliegenden Arbeit wurde Drosophila melanogaster als Modell ge- nutzt, um die angeborene Immunantwort gegen virale Infektionen zu studie- ren. Wir untersuchten mit Hilfe von genomweiten microarrays das Transkriptom von Fliegen, welche entweder mit dem Drosophila C Virus (DCV), dem Flock- house Virus (FHV) oder dem Sindbis Virus (SINV) infiziert waren. Infektion mit diesen drei positiv orientierten Einzelstrang RNS Viren führte zu einer starken transkriptionellen Antwort, welche deutlich virusspezifische Indukti- onsmuster zeigte. Um die biologische Signifikanz dieser beobachteten Muster zu studieren, testeten wir Mutanten verschiedener Signalwege, nämlich den Imd, den Toll und den Jak-STAT Signalweg, für Suszebtibiltät nach viraler Infektion. Wir führten eine Vergleichsstudie durch, in welcher wir ein Set von 5 verschiedenen RNS Viren benutzten. Das Set beinhaltete die positiv ori- entierten RNS Viren DCV, Cricket Paralysis Virus (CrPV), FHV und SINV und den negativ orientierten RNS Virus Vesicular Stomatis Virus (VSV). Die Dicistroviren DCV und CrPV formten eine spezielle Gruppe unter den getesteten Viren, da Mutanten für den Jak-STAT und den Toll Signalweg anfällig für DCV und CrPV Infektion waren. Mutanten starben früher als Wildtyp Fliegen und zeigten erhöhte virale Titer. Im Gegensatz dazu, sa- hen wir keinen Phänotyp, weder im Überleben noch in den viralen Titern nach Infektion mit FHV, SINV oder VSV. Der Imd Signalweg wurde nicht als eine bedeutende Komponente der antiviralen Immunantwort identifiziert. Trotzdem zeigten Mutanten dieses Signalweges eine Tendenz zu reduzierten viralen Titern nach Dicistrovirus Infektion. Wir zeigten weiterhin, dass re- lativ gesehen, der Jak-STAT Signalweg genauso bedeutend für die Abwehr gegen Dicistriviren ist wie RNS Interferenz. Diese Daten unterstreichen die Wichtigkeit der induzierbaren Antwort in Drosophila. Wir charakterisierten Chifoumi (cfm ) alias CG11501 als ein Beispiel für ein virusinduziertes Gen. Wir zeigten, dass cfm ein zirkulierendes Peptid ko- diert, welches nach viraler Infektion im Fettkörper exprimiert und in den He- molymph sekretiert wird. Mutanten für dieses Gen, zeigten reduzierte virale Titer und verlängertes Überleben nach Infektion mit DCV. Diese Ergebnisse legen Nahe, dass CFM möglicherweise ein wirtskodierter Faktor ist, welcher die virale Replikation in Drosophila fördert.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Kemp, Cordula
- Advisor dc:contributor.advisor
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- Lauster, Roland
Rights
- Licence dc:rights.uri
- Language dc:language.iso
- en, English
Identifiers
dc:identifier.*- Identifier URI
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urn:nbn:de:kobv:83-opus-27728
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-2622 - OAI identifier oai:identifier
- oai:depositonce.tu-berlin.de:11303/2919