Abstract
dc:description.abstractDie Arbeit untersucht den rechtlichen Umgang mit Künstlicher Intelligenz in ausgewählten Staaten des Golfkooperationsrats (GCC), insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Saudi-Arabien. Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen urheber- und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen große Datenmengen für das Training von KI-Systemen genutzt werden dürfen. Methodisch folgt die Untersuchung einem rechtsvergleichenden Ansatz und nutzt das deutsche Recht als Referenzrahmen. Der Vergleich zeigt, dass die untersuchten Rechtsordnungen hinsichtlich des urheberrechtlichen Schutzes funktional ähnliche Strukturen aufweisen, jedoch keine spezifischen Schrankenregelungen für Text- und Data-Mining oder KI-Training kennen. Die hierfür erforderlichen Vervielfältigungshandlungen bleiben daher grundsätzlich zustimmungsbedürftig. Auch im Datenschutzrecht bestehen Parallelen zur DSGVO, wenngleich insbesondere in den VAE ein stärker einwilligungszentrierter Ansatz verfolgt wird. Abschließend wird der regulatorische Umgang mit Hochrisiko-KI-Systemen analysiert, exemplarisch am Überwachungssystem „Oyoon“. Insgesamt zeigt die Untersuchung ein Spannungsverhältnis zwischen ambitionierten staatlichen KI-Strategien und teilweise unklaren rechtlichen Rahmenbedingungen auf.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- master
- Grantor dc:publisher
- Universität Potsdam
- Year
- 2026
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Mohamad, Julia
- Contributors dc:contributor
-
- Molavi Vasse‘i, Ramak
- Steinrötter, Björn
Subjects
dc:subject × 10Rights
dc:rights- Statement dc:rights
-
- CC-BY - Namensnennung 4.0 International
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/69805
- OAI identifier oai:identifier
- oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:69805