{"id":{"repo_id":"potsdam-thes","oai_identifier":"oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:69805"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/potsdam-thes/oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:69805","repository":{"repo_id":"potsdam-thes","name":"Universität Potsdam - Thes","base_url":"https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/oai"},"display":{"title":"Künstliche Intelligenz und Recht in den GCC-Staaten","abstract":"Die Arbeit untersucht den rechtlichen Umgang mit Künstlicher Intelligenz in ausgewählten Staaten des Golfkooperationsrats (GCC), insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Saudi-Arabien. Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen urheber- und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen große Datenmengen für das Training von KI-Systemen genutzt werden dürfen. Methodisch folgt die Untersuchung einem rechtsvergleichenden Ansatz und nutzt das deutsche Recht als Referenzrahmen. Der Vergleich zeigt, dass die untersuchten Rechtsordnungen hinsichtlich des urheberrechtlichen Schutzes funktional ähnliche Strukturen aufweisen, jedoch keine spezifischen Schrankenregelungen für Text- und Data-Mining oder KI-Training kennen. Die hierfür erforderlichen Vervielfältigungshandlungen bleiben daher grundsätzlich zustimmungsbedürftig. Auch im Datenschutzrecht bestehen Parallelen zur DSGVO, wenngleich insbesondere in den VAE ein stärker einwilligungszentrierter Ansatz verfolgt wird. Abschließend wird der regulatorische Umgang mit Hochrisiko-KI-Systemen analysiert, exemplarisch am Überwachungssystem „Oyoon“. Insgesamt zeigt die Untersuchung ein Spannungsverhältnis zwischen ambitionierten staatlichen KI-Strategien und teilweise unklaren rechtlichen Rahmenbedingungen auf.","abstract_html":"Die Arbeit untersucht den rechtlichen Umgang mit Künstlicher Intelligenz in ausgewählten Staaten des Golfkooperationsrats (GCC), insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Saudi-Arabien. Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen urheber- und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen große Datenmengen für das Training von KI-Systemen genutzt werden dürfen. Methodisch folgt die Untersuchung einem rechtsvergleichenden Ansatz und nutzt das deutsche Recht als Referenzrahmen. Der Vergleich zeigt, dass die untersuchten Rechtsordnungen hinsichtlich des urheberrechtlichen Schutzes funktional ähnliche Strukturen aufweisen, jedoch keine spezifischen Schrankenregelungen für Text- und Data-Mining oder KI-Training kennen. Die hierfür erforderlichen Vervielfältigungshandlungen bleiben daher grundsätzlich zustimmungsbedürftig. Auch im Datenschutzrecht bestehen Parallelen zur DSGVO, wenngleich insbesondere in den VAE ein stärker einwilligungszentrierter Ansatz verfolgt wird. Abschließend wird der regulatorische Umgang mit Hochrisiko-KI-Systemen analysiert, exemplarisch am Überwachungssystem „Oyoon“. 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Insgesamt zeigt die Untersuchung ein Spannungsverhältnis zwischen ambitionierten staatlichen KI-Strategien und teilweise unklaren rechtlichen Rahmenbedingungen auf.","This thesis examines the legal framework for artificial intelligence in selected Gulf Cooperation Council (GCC) states, particularly the United Arab Emirates, Bahrain, and Saudi Arabia. The central focus lies on the question under which copyright and data protection conditions large datasets may be used for training AI systems. Methodologically, the study adopts a comparative legal approach, using German law as a reference framework. The analysis shows that the examined legal systems provide functionally comparable copyright protection structures but lack specific exceptions for text and data mining or AI training. Consequently, the reproduction acts required for creating training datasets generally remain subject to the authorization of rights holders. In the field of data protection, the regulatory approaches show similarities to the GDPR, although some jurisdictions, particularly the UAE, rely more strongly on consent-based processing. The study further analyses the regulatory treatment of high-risk AI systems, illustrated by the surveillance system “Oyoon”. Overall, the findings reveal a tension between ambitious national AI strategies and partly underdeveloped or unclear legal frameworks governing AI deployment."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Künstliche Intelligenz und Recht in den GCC-Staaten"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Molavi Vasse‘i, Ramak","Steinrötter, Björn"],"dc:creator":["Mohamad, Julia"],"dc:description.abstract":["Die Arbeit untersucht den rechtlichen Umgang mit Künstlicher Intelligenz in ausgewählten Staaten des Golfkooperationsrats (GCC), insbesondere in den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und Saudi-Arabien. Im Mittelpunkt steht die Frage, unter welchen urheber- und datenschutzrechtlichen Voraussetzungen große Datenmengen für das Training von KI-Systemen genutzt werden dürfen. Methodisch folgt die Untersuchung einem rechtsvergleichenden Ansatz und nutzt das deutsche Recht als Referenzrahmen. 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