Universität Potsdam
Wahrnehmung und Reproduktion des „Ostens“ in der im „Westen“ geborenen Post-Wende-Generation
Abstract
dc:description.abstractAuch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands bleibt die Unterscheidung in Ost und West relevant. Sie prägt politische Debatten, mediale Darstellungen und alltägliche Begegnungen. Dabei rückt zunehmend eine Generation in den Blick, die selbst im wiedervereinigten Deutschland geboren und sozialisiert wurde: die Post-Wendegeneration. Besonders interessant sind dabei jene Angehörigen dieser Generation, die in den alten Bundesländern aufwuchsen und heute im Osten leben. Dieser Beitrag nimmt ihre Erfahrungen und Perspektiven in den Fokus und fragt, wie diese Gruppe den Osten – und damit verbunden auch den Westen – wahrnimmt. Welche Vorstellungen und Zuschreibungen begegnen ihnen im Alltag? Welche Rolle spielen dabei der Raumwechsel, die eigenen Erfahrungen, ihre Sozialisation, Zugehörigkeitsgefühle und der Ost-West-Diskurs? Und welchen Beitrag leisten sie damit zur Reproduktion oder Dekonstruktion des Ostens? Die vorliegende Studie zeigt, dass das Raumkonstrukt Osten Gegenstand vielfältiger gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse bleibt und maßgeblich durch Identitäts- und Othering-Prozesse geprägt wird. Das Buch lädt dazu ein, Ost und West neu zu denken und betont das Potenzial von Reflexion, Dialog und gegenseitigem Verständnis bei der Überwindung von Differenzen.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- master
- Grantor dc:publisher
- Universität Potsdam
- Year
- 2022
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Hoffmann, Lynn Viviane
- Contributors dc:contributor
-
- Wilhelm, Jan Lorenz
- Rolfes, Manfred
Subjects
dc:subject × 11Rights
dc:rights- Statement dc:rights
-
- CC-BY - Namensnennung 4.0 International
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://publishup.uni-potsdam.de/frontdoor/index/index/docId/67175
- OAI identifier oai:identifier
- oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:67175