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Dieser Beitrag nimmt ihre Erfahrungen und Perspektiven in den Fokus und fragt, wie diese Gruppe den Osten – und damit verbunden auch den Westen – wahrnimmt. Welche Vorstellungen und Zuschreibungen begegnen ihnen im Alltag? Welche Rolle spielen dabei der Raumwechsel, die eigenen Erfahrungen, ihre Sozialisation, Zugehörigkeitsgefühle und der Ost-West-Diskurs? Und welchen Beitrag leisten sie damit zur Reproduktion oder Dekonstruktion des Ostens? Die vorliegende Studie zeigt, dass das Raumkonstrukt Osten Gegenstand vielfältiger gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse bleibt und maßgeblich durch Identitäts- und Othering-Prozesse geprägt wird. Das Buch lädt dazu ein, Ost und West neu zu denken und betont das Potenzial von Reflexion, Dialog und gegenseitigem Verständnis bei der Überwindung von Differenzen.","abstract_html":"Auch 35 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands bleibt die Unterscheidung in Ost und West relevant. 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