Universität Passau
Mit Hitler zum Medienskandal. Skandal oder Skandalisierung? Eine medien- und kommunikationslinguistische Analyse von NS-Vergleichen und Verweisen auf den Nationalsozialismus als Auslöser für öffentliche und massenmediale Empörung.
Abstract
dc:description.abstractProfifußballer zeigen den Hitlergruß, extreme Fußballfans befeuern ihren Verein mit den Worten „Gas geben Sachsenhausen“, Eva Herman stolpert über das Wort „Autobahn“ und Harald Schmidt lässt dieses Wort und seinen eigenen Wortschatz vom selbst erfundenen „Nazometer“ bewerten: Anspielungen auf die Zeit des Nationalsozialismus finden sich nicht nur in der Politik, sondern in allen Bereichen der Gesellschaft. Doch handelt es sich immer um einen handfesten Skandal? Frederik Weinert ist es gelungen, die Absichten und Wirkungen von Nazi- und Hitler-Vergleichen pointiert darzustellen. Als studierter Medien- und Kommunikationswissenschaftler und langjähriger Journalist analysiert Weinert, warum Medienskandale so erfolgreich sind. Egal ob Journalisten, Rezipienten oder Politiker: In gewisser Weise profitieren sie alle davon. Doch warum werden manche Politiker sanktioniert und andere nicht? Frederik Weinert erklärt dies anhand einer komplexen „Skandalformel“. Mit seiner Publikation betritt Weinert kommunikations- und sprachwissenschaftliches Neuland.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Passau
- Year
- 2016
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Weinert, Frederik
- Contributors dc:contributor
-
- Harnisch, Prof. Dr. Rüdiger
Subjects
dc:subject × 5Rights
dc:rights- Statement dc:rights
-
- Standardbedingung laut Einverständniserklärung
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://opus4.kobv.de/opus4-uni-passau/frontdoor/index/index/docId/453
- OAI identifier oai:identifier
- oai:kobv.de-opus4-uni-passau:453