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Doch handelt es sich immer um einen handfesten Skandal? Frederik Weinert ist es gelungen, die Absichten und Wirkungen von Nazi- und Hitler-Vergleichen pointiert darzustellen. Als studierter Medien- und Kommunikationswissenschaftler und langjähriger Journalist analysiert Weinert, warum Medienskandale so erfolgreich sind. Egal ob Journalisten, Rezipienten oder Politiker: In gewisser Weise profitieren sie alle davon. Doch warum werden manche Politiker sanktioniert und andere nicht? Frederik Weinert erklärt dies anhand einer komplexen „Skandalformel“. Mit seiner Publikation betritt Weinert kommunikations- und sprachwissenschaftliches Neuland.","abstract_html":"Profifußballer zeigen den Hitlergruß, extreme Fußballfans befeuern ihren Verein mit den Worten „Gas geben Sachsenhausen“, Eva Herman stolpert über das Wort „Autobahn“ und Harald Schmidt lässt dieses Wort und seinen eigenen Wortschatz vom selbst erfundenen „Nazometer“ bewerten: Anspielungen auf die Zeit des Nationalsozialismus finden sich nicht nur in der Politik, sondern in allen Bereichen der Gesellschaft. Doch handelt es sich immer um einen handfesten Skandal? Frederik Weinert ist es gelungen, die Absichten und Wirkungen von Nazi- und Hitler-Vergleichen pointiert darzustellen. Als studierter Medien- und Kommunikationswissenschaftler und langjähriger Journalist analysiert Weinert, warum Medienskandale so erfolgreich sind. Egal ob Journalisten, Rezipienten oder Politiker: In gewisser Weise profitieren sie alle davon. 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