Abstract
dc:description.abstractTrotz intensiver Forschungsbemühungen ist es bis heute nicht gelungen, die Ätiologie des Phantomschmerzes aufzuklären und effektive Behandlungsmöglichkeiten anzubieten. Im ersten Teil der Arbeit wird die prothetische Versorgung sowie die Evaluation eines strukturierten Interviews zur Erfassung des Prothesengebrauchs nach Amputation der oberen Extremität vorgestellt. Angaben über die Funktionsübernahme des gesunden Armes, sowie über weitere psychophysiologische Phänomene des Prothesengebrauchs lassen sich ebenfalls mit dem Interview erheben. Im zweiten Teil der Arbeit wird der Zusammenhang von Prothesengebrauch und Phantomschmerzen untersucht. Hier zeigt sich vor allem ein spezifischer, negativer Zusammenhang zwischen dem Ausmaß des Gebrauchs einer myoelektrisch gesteuerten Prothese und dem Ausmaß des Phantomschmerzes. Der dritte Teil der Arbeit befasst sich mit einem medikamentösen Behandlungsansatz des Phantomschmerzes. Durch die Gabe des NMDA-Rezeptor-Antagonisten, Memantine, konnte in einer kontrollierten Behandlungsstudie im Doppel-blind-crossover-design der Phantomschmerz gegenüber der Placebobehandlung signifikant verringert werden.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Heidelberg
- Year
- 2001
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Fritzsche, Kai
- Contributors dc:contributor
-
- Flor, Herta
Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/1885
- OAI identifier oai:identifier
- oai:archiv.ub.uni-heidelberg.de:1885