Georg-August-Universität Göttingen
Effekte der Antiepileptika Carbamazepin und Lamotrigin auf das Prostatakarzinom
Abstract
dc:descriptionEs sind verschiedene Gene identifiziert wurden, die während der Kanzerogenese im Prostatakarzinom ihre Funktion verlieren, oder einen Funktionszuwachs erfahren. Antiepileptika üben ihren Einfluss durch Modifikation der Histone aus. Durch diese Modifikation werden verschiedene Gene rektifiziert. Um das Spektrum der Histondeacetylaseinhibitoren zu erweitern habe ich nach weiteren Medikamenten (Carbamazepin und Lamotrigin) gesucht, die helfen, das Prostatakarzinom und Mammakarzinom zu beeinflussen. Als Resultat fand ich mit steigenden Carbamazepin- und Lamotrigin-Spiegeln deutliche Reduktion in der Vitalität und Proliferation in der LNCaP und PC-3 Linie. Durch beide Medikamente konnte eine Heraufregulation des ER-B erreicht werden und eine Rektifizierung der IGF-Achse. Die Heraufregulation des ER-B konnte ebenfalls bei der Mammakarziomzelllinie gefunden werden. Mit Carbamazepin und Lamotrigin sind also zwei weitere Medikamente gefunden wurden, die einen positiven Effekt auf das Prostatakarzinom zeigen. So waren beide in der Lage, die Proliferation und Vitalität selbst in der aggressiven PC-3 zu reduzieren. Da dem ER-B Tumorsupressor-Eigenschaften zugeschrieben werden, wird dessen Heraufregulation als gemeinsame Grundlage für diesen Effekt diskutiert. Ebenso wurde ein Rektifizierender Einfluss auf die IGF-Achse beobachtet.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Sürig, Stefan
- Contributors dc:contributor
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- Thelen, Paul PD Dr.
- Schweyer, Stefan PD Dr.
Subjects
dc:subject × 9Rights
dc:rights- Language dc:language
- ger
Identifiers
dc:identifier.*- Identifier
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https://dx.doi.org/10.53846/goediss-842
urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-2594-8
webdoc-2594
637201698 - OAI identifier oai:identifier
- oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-AFCA-B