Abstract
dc:descriptionUnter dem Aspekt der Arzneimittelsicherheit werden die Therapien mit dem enantioselektiven Wirkstoff Escitalopram sowie mit dem razematischen Arzneistoff Citalopram unter klinischen Alltagsbedingungen vergleichend untersucht. Ausgewertet werden die Daten des Projektes Arzneimittelsicherheit in der Psychiatrie (AMSP). Dieses ist ein unabhängiges, internationales Pharmakovigilanz-Programm zur Erfassung schwerer unerwünschter Arzneimittelwirkungen (UAWen) bei der Psychopharmakatherapie im stationären Bereich. Für den strukturierten Vergleich von Citalopram und Escitalopram werden zunächst die Inzidenzraten schwerer UAWen berechnet und verglichen. Hierbei ergibt sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen beiden Substanzen. In der Summe aller möglichen, wahrscheinlichen und sicheren UAWen zwischen 2002 und 2006 wurden bei Citalopram 72 Fälle (Inzidenzrate 1,08 %, 95 % KI [0,83; 1,33]) und bei Escitalopram 71 Fälle (Inzidenzrate 1,1 %, 95 % KI [0,84; 1,33]) beobachtet. Sodann werden die UAW-Profile beider Substanzen deskriptiv miteinander verglichen. Der Vergleich der UAW-Profile zeigt keine wesentlichen Unterschiede auf. Alle wichtigen schweren UAWen wie Delir, Parkinsonoid und andere extrapyramidalmotorische Störungen, Serotonin-Syndrom, Grand-mal-Anfall, Leberwerterhöhungen, allergische Reaktionen, Blutungen, Sexualstörungen und Hyponatriämien wurden sowohl für Citalopram als auch für Escitalopram beobachtet.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Bauer, Kathrin
- Contributors dc:contributor
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- Rüther, Eckart Prof. Dr.
- Heinze, Martin PD Dr.
Subjects
dc:subject × 16Rights
dc:rights- Language dc:language
- ger
Identifiers
dc:identifier.*- Identifier
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https://dx.doi.org/10.53846/goediss-827
urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-2559-3
webdoc-2559
636361179 - OAI identifier oai:identifier
- oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-AFB5-A