University of Freiburg
Sigunes Schuld : eine Interpretation der Sigunedichtung Wolframs von Eschenbach im Kontext seines Gesamtwerks
Abstract
dc:description.abstractWolframs von Eschenbach 'Titurel' nimmt zwischen den beiden großen Epen Wolframs, dem 'Parzival' und dem 'Willehalm', eine Sonderstellung ein – dies trifft im besonderen auf Sigune, die Hauptperson des 'Titurel', zu. Sigune ist bereits aus dem 'Parzival' bekannt – Parzival, der Cousin Sigunes, begegnet ihr an vier wichtigen Stationen auf seinem Weg zum Gralskönigtum. Wolfram widmet Sigune nachträglich ein autonomes Werk, den 'Titurel', der ihre Vorgeschichte erzählt. <br> <br>Die Frage der persönliche Schuld Parzivals war in der Wolframforschung über viele Jahre eine der Hauptproblematiken und ist hinreichend aufgearbeitet worden, dies trifft jedoch nicht auf die Schuldfrage bei Sigune zu. Obwohl weder der 'Titurel' noch der 'Parzival' direkt von einer „Schuld“ Sigunes sprechen, wird doch in Forschung die Frage nach Sigunes persönlicher Schuld am Tod ihres Geliebten aufgeworfen. Diese „Schuldfrage“ wird aufgrund der Sündenlehre Augustins neu bewertet. Sigunes Weg durch Schuld und Buße erscheint parallel zum Weg Parzivals konstruiert und somit liegt es nahe Sigune als komplementäre Hauptfigur zu Parzival zu sehen.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Zmaila, Anders Till
- Contributors dc:contributor
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- Schupp, Volker
Subjects
dc:subject × 4Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/607
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:607