University of Freiburg
Einfluss der beiden endogenen Peptide Angiotensin II und Endothelin-1 auf die Kontraktilität isolierter Kardiomyozyten von menschlichem Vorhof- und Ventrikelmyokard
Abstract
dc:description.abstractDie günstigen Ergebnisse in der Langzeitbehandlung der Herzinsuffizienz mit Hemmstoffen des Angiotensin-Konversionsenzyms und die positiven Erfahrungen, die bisher mit spezifischen Angiotensin II-Rezeptorenblockern gemacht wurden, lassen sich wahrscheinlich durch ein organspezifisches Renin-Angiotensin-System erklären. Neue Therapieversuche mit Endothelin-Rezeptorenblockern sollen nachteilige Effekte dieses Peptids auf das insuffiziente Herz verringern. Die Wirkung von Angiotensin II und Endothelin 1 auf das menschliche Herz ist noch weitgehend ungeklärt. Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluß der endogenen Peptide Angiotensin II und Endothelin-1 auf die Kontraktilität isolierter humaner Kardiomyozyten aus Vorhof- und Ventrikelgewebe. <br>Aus humanem Vorhof- und insuffizientem Ventrikelmyokard wurden Kardiomyozyten enzymatisch isoliert. Bei einer Temperatur von 32°C und unter einer elektrischen, biphasischen Feldstimulation kontrahierten die isolierten Myozyten konstant. <br>An Vorhofkardiomyozyten zeigte sich konzentrationsabhängig eine Kontraktionszunahme unter Angiotensin II, die sich durch den AT1-Rezeptorenblocker Losartan vollständig blockieren ließ. Auch Endothelin-1 bewirkte an Vorhofkardiomyozyten konzentrationsabhängig eine positive Inotropie, die sich durch den spezifischen ETA-Rezeptorenblocker BQ 123 verhindern ließ. <br>Dagegen konnte an Myozyten aus insuffizientem Ventrikelmyokard weder mit Angiotensin II oder Endothelin-1 ein positiv-inotroper Effekt ausgelöst werden. Eine Verletzung der Zellmembranen oder Rezeptoren durch den Isolationsvorgang scheiden als Begründung für den fehlenden Effekt aus, da eine Zunahme der Kontraktilität unter erhöhten extrazellulären Calciumkonzentrationen und Isoproterenol beobachtet wurde. <br>Da durch die Blockade beider neurohumoraler Systeme die Kontraktilität des Herzens nicht beeinträchtigt wird, könnte die Hemmung ein Therapieansatz sein, der die Progredienz der Herzinsuffizienz aufhält und von dem die Patienten prof
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Rummer, Caroline
- Contributors dc:contributor
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- Holubarsch, Christian J. F.
Subjects
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- https://freidok.uni-freiburg.de/data/52
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:52