University of Freiburg
Molekulare Mechanismen des Tumorzelltodes induziert durch die Suizidgene Thymidinkinase und Purinnukleosidphosphorylase
Abstract
dc:description.abstractFür die Gentherapy des hepatozellulären Karzinoms (HCC) könnte das Escherichia-coli-Purinnukleosidphosphorylase (PNP)/Fludarabin-Suizidgensystem aufgrund seines stärkeren “Bystander”-Effekts besser geeignet sein als das Herpes-simplex-Virus-Thymidinkinase/Ganciclovir (TK/GCV)-System. Um die molekularen Mechanismen des PNP/Fludarabin-induzierten Zelltods in humanen HCC-Zellen im Vergleich zu TK/GCV zu untersuchen, wurden humane HCC-Zellen der Zellinien HepG2 und Hep3B mit PNP oder TK über adenovirale Vektoren transduziert und anschließend mit der jeweiligen Prodrug inkubiert. Beide Systeme induzierten überwiegend Apoptose in HepG2- und Hep3B-Zellen. PNP/Fludarabin induzierte eine starke p53-Akkumulation und einen schnelleren Apoptosebeginn in p53-positiven HepG2-Zellen im Vergleich zu p53-negativen Hep3B-Zellen, aber die Wirksamkeit des zytotoxischen Effekts war in beiden Zellinien gleich hoch. Im Gegensatz dazu war die TK/GCV-induzierte Apoptose in p53-negativen Hep3B-Zellen im Vergleich zu p53-positiven HepG2-Zellen reduziert. TK/GCV, jedoch nicht PNP/Fludarabin, verursachte eine Hochregulation von Fas in p53-positiven HepG2-Zellen und von Fas-Ligand (FasL) in beiden HCC-Zellinien. Diese Resultate demonstrieren zellinienspezifische Unterschiede in der Reaktion auf die Behandlung mit PNP/Fludarabin beziehungsweise TK/GCV und deuten darauf hin, dass PNP/Fludarabin gegenüber TK/GCV aufgrund seiner Unabhängigkeit von p53 und dem Fas/FasL-System für der Behandlung des humanen HCC’s überlegen sein könnte.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Krohne, Tim U.
- Contributors dc:contributor
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- Blum, Hubert Erich Christoph
Subjects
dc:subject × 10Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/394
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:394