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University of Freiburg

Rasterelektronenmikroskopische Randspaltanalyse adhäsiv zementierter Wurzelkanalstifte aus glasfaserverstärktem Komposit, Zirkoniumdioxid und Titan

Abstract

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In den letzten Jahren sind mit der Einführung stetig verbesserter Adhäsiv- und Kompositsysteme verschiedene neue Therapiemöglichkeiten für den Aufbau endodontisch behandelter Zähne entwickelt worden. Kunststoffzemente sollen in Kombination mit modernen adhäsiv zementierten Wurzelkanalstiften eine höhere Retentionskraft und ein verbessertes Verschleissverhalten garantieren und zudem zu einer initialen Stabilisierung einer geschwächten Wurzel führen. <br>Ziel unserer Studie war es, die Qualität des Verbundes adhäsiv zementierter moderner Wurzelkanalstifte aus glasfaserverstärktem Komposit (DentinPost, DP), Zirkonoxidkeramik (CeraPost, CP) oder Titan (TitanPost, TP) am Dentin und der Stiftoberfläche zu ermitteln. <br>Es erfolgte ein adhäsives Zementieren formkongruenter Wurzelkanalstifte aus glasfaserverstärktem Komposit, Zirkonoxidkeramik oder Titan in artifizielle Wurzelkanäle von Rinderzahnwurzeln. Als Befestigungszemente dienten ParaPost® Cement mit ParaPost® Cement Conditioner, PANAVIA® 21 mit ED-Primer®, PANAVIA™ F mit ED-Primer®, Variolink® II mit Excite® DSC, Calibra™ niedrigviskös und Ketac-Cem®. Nach einer Thermowechselbelastung wurden die Proben (jeweils n=8) 1 mm, 5 mm und 9 mm unterhalb des zervikalen Randes mit einer Bandsäge horizontal geschnitten. Anhand von Replikas der polierten Schnittpräparate wurde im Rasterelektronenmikroskop (200-/500-fache Vergrösserung) der prozentuale Spaltanteil zwischen Befestigungskomposit und Dentin sowie zwischen Stift und Befestigungskomposit ermittelt. <br>Die Auswahl des Befestigungskomposits und des Stiftsystems hatten einen signifikanten Einfluss auf die Randspaltbildung. ParaPost® Cement, PANAVIA® 21 und PANAVIA™ F sind empfehlenswerte Befestigungskomposite. Die Verwendung von Variolink® II, Calibra™ niedrigviskös und Ketac-Cem® ist nicht anzuraten. Die Auswahl des Stiftsystems hatte ebenfalls einen signifikanten Einfluss auf die Randspaltbildung. Hierbei kann die Verwendung von DP- und TP-Stiften empfohlen werden, wohingegen von der Verwendung von CP-Stiften abzuraten ist. Auch die Schnitthöhe hatte einen signifikanten Einfluss auf die Randspaltbildung. Bis zu einer Schnitthöhe von 5 mm ist ein stabiler adhäsiver Verbund zu erwarten. Sowohl DP- als auch TP-Stifte zeigten bei Zementierung mit ParaPost® Cement, PANAVIA® 21 und PANAVIA™ F und in den Schnitthöhen von 1 mm und 5 mm nur eine geringe Randspaltbildung am Dentin sowie auch am Stift.

Author and committee

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Author dc:creator
  • Schäffer, Fabian
Contributors dc:contributor
  • Hannig, Matthias

Subjects

dc:subject × 5

Identifiers

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https://freidok.uni-freiburg.de/data/2321
OAI identifier oai:identifier
oai:freidok.uni-freiburg.de:2321

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University of Freiburg
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Last updated
2026-07-24
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Schäffer, Fabian. Rasterelektronenmikroskopische Randspaltanalyse adhäsiv zementierter Wurzelkanalstifte aus glasfaserverstärktem Komposit, Zirkoniumdioxid und Titan. https://freidok.uni-freiburg.de/data/2321