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University of Freiburg

Etablierung der sequentiellen-multilokus-Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung : eine Methode zur Darstellung koinzidenter Onkogen-Amplifikationen und numerischer chromosomaler Aneuploidien an Gewebeschnitten am Beispiel des Barrett Karzinoms

Abstract

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Die Fluoreszenz-in-situ-Hybdrisierung (FISH) ist die Methode der Wahl zum spezifischen und sensitiven Nachweis von DNA-Sequenzen (z.B. Gene) im nativen Kontext (in-situ). Aufgrund der begrenzten Anzahl lichtmikroskopisch unterscheidbarer Fluorochrome ist allerdings die Anzahl der in einem Experiment simultan darstellbaren DNA-Sequenzen mit typischerweise 1-3 Genen oder Zentromeren stark eingeschränkt. Simultane Mehrfachdarstellungen sind heute an Gewebeschnitten nicht etabliert. <br>Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entwicklung eines methodischen Ansatzes der erstmals die Mehrfachdarstellung von 10 DNA-Sequenzen in Zellkernen eines Gewebes ermöglicht. Dieses Ziel wird durch eine Abfolge von Hybridisierungen in denselben Zellkernen eines Gewebes erreicht. <br>Dadurch können Kopienzahlen mehrerer Gene und Zentromere auf Einzelzellniveau bestimmt werden und dosisabhängige Gen-Gen-Interaktionen und komplexe Muster von Genkopienzahländerungen lassen sich beschreiben. <br>Die Etablierung der sequentiellen Hybridisierungen erfolgte für die Gene c-met, c-myc, CyclinD1, Her2/neu, eine DNA-Sequenz auf 20q13.2 und für die zugehörigen Zentromere 7, 8, 11, 17 und 20 am Beispiel des Adenokarzinoms des distalen Ösophagus, das sogenannte Barrett Karzinom. Die identifizierten Muster von 10 DNA-Sequenzen auf Einzelzellniveau in Gewebeschnitten ermöglichen eine differenzierte Beschreibung intratumoraler Tumorzellheterogenität und von Tumorzellpopulationen an Hand von Onkogen-Amplifikationen und Aneuploidien. Zudem konnte erstmals gezeigt werden, dass Genkopienzahländerungen in Tumorzellkernen positiv oder negativ korreliert sein können. <br>Die mögliche tumorbiologische und klinische Relevanz wird beispielhaft für die Metastasierung durch einen Vergleich von Primärtumor und Metastasen gezeigt. Daneben wurden endoskopisch gewonnene Biopsien mit dem zugehörigen Tumor des Operationspräparates verglichen und die Frage der molekulargenetischen Repräsentativität diskutiert.

Author and committee

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Author dc:creator
  • Schwab, Katharina Margarete
Contributors dc:contributor
  • Werner, Martin

Subjects

dc:subject × 7

Identifiers

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https://freidok.uni-freiburg.de/data/2257
OAI identifier oai:identifier
oai:freidok.uni-freiburg.de:2257

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2026-07-24
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Schwab, Katharina Margarete. Etablierung der sequentiellen-multilokus-Fluoreszenz-in-situ-Hybridisierung : eine Methode zur Darstellung koinzidenter Onkogen-Amplifikationen und numerischer chromosomaler Aneuploidien an Gewebeschnitten am Beispiel des Barrett Karzinoms. https://freidok.uni-freiburg.de/data/2257