University of Freiburg
Wirksamkeit von Cromoglycinsäure und Reproterol im Vergleich zu Montelukast auf das Anstrengungsasthma von Kindern und Jugendlichen
Abstract
dc:description.abstractZiel der vorliegenden Studie war es, die Wirksamkeit von Cromoglycinsäure und reproterol im Vergleich zu Montelukast auf das Anstrengungsasthma von Kindern und Jugendlichen zu untersuchen. Die Nullhypothese lautet, dass die Behandlung mit der Fixkombination hinsichtlich der Veränderung des Urin-EPX im Vergleich zur Behandlung mit Montelukast auf dem Niveau alpha=2,5% schlechter oder höchstens gleich ist. <br>An der Untersuchung nahmen 26 Kinder mit leicht persistierendem bis mässiggradigem Asthma bronchiale teil. Alle hatten eine definierte eosinophile Inflammation (ECP im Sputum) und den Nachweis einer anstrengungsinduzierten Bronchokonstriktion. Die Randomieseirung erflgte doppelblind in 2 Gruppen. Im Crossover Verfahren wurde pro Behandlungsphase Montelukast-Placebo + Aarane-Verum und Montelukast-Verum + Aarane-Placebo gegeben. An allen Behandlungstagen wurden zusätzlich die Veränderung der EPX-Exkretion im Urin, Flussvolumenkurven, die Veränderung der eNO-Konzentration in der Ausatemluft sowie die typischen Asthmasymptome mittels Tagebuch bestimmt. <br>Zwischen den Behandlungen fand sich sowohl in der ITT- als auch in der PP-Analyse kein signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungen hinsichtlich der Veränderung des Urin-EPX, des maximalen FEV1-Abfalls nach Laufbelastung sowie des per Patiententagebuch erfassten Gesamtscores. Jedoch schließt eine Power von 80% einen Effektunterschied nicht definitiv aus. Signifikante Unterschiede zeigten sich in Bezug auf den protektiven Gesamteffekt (AUC), die Veränderung der exhalierten NO-Konzentration sowie die mittleren "Peak-Flow"-Werte. Für diese Zielvariablen war der Effekt von Aarane dem von Montelukast überlegen. Somit sind meine Ergebnisse bezüglich der Zielsetzung der Studie widersprüchlich. <br>Letztendlich zeigt die durchgeführte Studie keine eindeutige Überlegenheit der einen oder anderen Behandlungsart. Welche Substanz nun individuell eingesetzt wird, hängt von zusätzlichen Faktoren wie Compliance, Begleitsymptome und schließlich der Wirtschaftlichkeit ab.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Rambow, Catrin Martha
- Contributors dc:contributor
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- Kühr, Joachim
Subjects
dc:subject × 4Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/2194
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:2194