University of Freiburg
Einfluß einer kombinierten Behandlung mit spezifischer Immuntherapie und Anti-IgE (Omalizumab) auf die in-vitro Leukotrienfreisetzung im CAST-ELISA bei saisonaler allergischer Rhinokonjunktivitis
Abstract
dc:description.abstractHintergrund: Die Bindung von IgE an Mastzellen und andere Leukozyten geht der sLT-Ausschüttung voraus. Ziel war es, den Effekt einer Kombination von SIT und Anti-IgE auf die in-vitro sLT-Freisetzung zu untersuchen. Ziel der methodischen Voruntersuchung: Einfluß der natürlichen Pollenexposition auf die sLT Freisetzung. Population: 92 Gräser- und Birkenpollen- sensibilisierte Kindern und Jugendliche, eingeschlossen in eine multizentrische, placebokontrollierte, doppelblinde Phase-III-Studie. Randomisierung in 4 Therapiearme. Jeder erhielt SIT-Birke oder -Gräser und zusätzlich über 24 Wochen während der Pollensaison Anti-IgE oder Placebo. Methodische Voruntersuchung: 4 Kinder mit, 5 ohne Gräserpollensensibilisierung. Methoden: Gewinnung einer Probe vor Therapie mit SIT und Anti-IgE/Placebo und einer nach Ende der Therapie mit Anti-IgE/Placebo. Dokumentation des klinische Therapieeffekts im standardisierten Tagebuch. Methodische Voruntersuchung: Von Februar bis Juni monatlich Gewinnung einer Probe jeden Kindes. Isolation und Stimulation der Leukozyten. Messung der sLT-Freisetzung im CAST-ELISA. Ergebnisse: Kein signifkanter Unterschied in klinischen Symptomen und sLT-Freisetzung zwischen den 4 Gruppen vor Studienbeginn. Signifikante Verminderung der klinischen Symptome unter SIT-Gras/Birke und Anti-IgE im Vergleich zu Placebo (p=0.012 bzw. p=0.03). Signifikant niedrigere sLT-Freisetzung nach Stimulation mit dem korrespondierenden Allergen in mit Anti-IgE behandelten Gruppen: 416 ng/l (SIT-Gras+Anti-IgE) versus 2490 ng/l (SIT-Gras+Placebo), p=0.001; 207 ng/l (SIT-Birke+Anti-IgE) versus 2489ng/l (SIT-Birke+Placebo), p=0.001. Selber Effekt nach Stimulation mit nicht-korrespondierendem Allergen. Voruntersuchung: Im Mai signifikant höhere sLT-Freisetzung als im März (explorative Testung), im Median 66% nach Gräser- und 49,9% nach anti-IgE-Rezeptor-Ak-Stimulation. Schlussfolgerung: Die sLT Freisetzung im CAST-ELISA ist geeignet, den Effekt einer kombinierten Therapie mit SIT und Anti-IgE laborchemisch zu monitorisieren. Die methodische Voruntersuchung deutet auf eine saisonabhängig variable Reagibilität der Leukozyten hin. Die in der methodischen Voruntersuchung erzielten Ergebnisse zeigen während der Pollensaison höhere sLT-Freisetzungen als während der Wintermonate. Da diese saisonalen Einflüsse aber auf alle vier Therapiegruppen der E 25-Substudie gleichermaßen wirken müssten, ist dadurch allerdings keine systematische Verzerrung der Hauptergebnisse (SIT+Anti-IgE versus SIT+Placebo) zu befürchten.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Beischer, Dorothee
- Contributors dc:contributor
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- Kühr, Joachim
Subjects
dc:subject × 5Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/1771
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:1771