University of Freiburg
Klinische Bedeutung der Kardiomyopathie bei Muskeldystrophie Duchenne und Becker-Kiener
Abstract
dc:description.abstractZiel dieser Studie war es die klinische Bedeutung der Kardiomyopathie bei der Muskeldystrophie Duchenne (DMD) und Becker-Kiener (BMD)zu untersuchen. Dazu wurde in der Muskeldystrophie-Ambulanz eine standardisierte Querschnittsuntersuchung (EKG, 24h-EKG, Echo) sowie eine retrospektive Analyse der Krankengeschichte der Patienten durchgeführt. <br>Die Prävalenz linksventrikulärer Funktionseinschränkung (FS < 25%) lag in beiden Gruppen bei 24% (50 DMD, 12,1 +/- 4,7 Jahre; 20 BMD, 17,1 +/- 8,5 Jahre). Die Kaplan-Meyer-Analyse ergab ein Erstmanifestationsalter von 16,8 +/- 1,0 Jahre für DMD bzw. 30,4 +/- 3,4 Jahre für BMD (p < 0,05). <br>Im 24h-EKG zeigten 59% der DMD-Patienten eine pathologische Herzfrequenzvariabilität, 31% eine aufgehobene zirkadiane Rhythmik und 26% eine Sinustachykardie. <br>Deshalb empfehlen wir bei DMD- und BMD-Patienten ab einem Alter von 10 Jahren jährlich ein kardiale echokardiographische Untersuchung durchzuführen. Aufgrund des erheblichen Anteils autonomer Mitbeteiligung bei DMD-Patienten sollte bei der regelmässigen kardialen Untersuchung auch ein Langzeit-EKG durchgeführt. <br>Der Einfluss einer antikongestiven Kombinationstherapie mit ACE-Hemmern und Beta-Blockern auf die autonome kardiale Neuropathie, sowie auf die Langzeitprognose der Patienten, sollte noch weiter untersucht werden.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Kirchmann, Carmen Isabell
- Contributors dc:contributor
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- Dittrich, Sven
Subjects
dc:subject × 5Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- https://freidok.uni-freiburg.de/data/1259
- OAI identifier oai:identifier
- oai:freidok.uni-freiburg.de:1259