Universität Oldenburg
Exekutive Funktionen bei Korsakow – Syndrom und Alkoholabhängigkeit
Abstract
dc:description.abstractZiel dieser Arbeit (dargestellt anhand von 4 getrennten Studien) war die Untersuchung exekutiver Funktionen bei entgifteten Alkoholabhängigen mit und ohne amnestisches Syndrom. Dabei wurden Working Memory, Response Inhibition, Decision Making und Object Alternation als exekutive Funktionen einbezogen, bei denen dorsolaterale, orbitofrontale und ventromediale präfrontale Aktivität nachgewiesen werden konnte. Nach der Subtraktionsmethode wurden einfache Aufgabenkomponenten von komplexen Variablen abgezogen, um „reale frontale“ Parameter zu messen. Im Ergebnis zeigte sich bei Korsakow Amnestikern eine Beeinträchtigung in allen exekutiven Funktionen, die wir auf die Zerstörung der Thalamuskerne und begleitender frontaler Pathologie zurückführten. Bei Alkoholabhängigen ohne amnestisches Syndrom war Object Alternation in vier Studien beeinträchtigt, was als Problem des „conditional learning“ interpretiert werden kann und in Beziehung zum mesolimbischen Belohnungssystem bei Sucht stehen könnte.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2009
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Brokate, Barbara
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/835
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:835