Abstract
dc:description.abstractDie Dissertationsschrift ist als empirische Arbeit entstanden, in der in mündlichen (38; 26 weiblich, 12 männlich) und schriftlichen (190; 128 weiblich, 62 männlich) Befragungen in der Zeit von 1996 bis 1997 palästinensische Studierende an der Universität Haifa in Israel über ihre Studiensituation befragt worden sind (Durchschnittliches Alter 22 Jahre). Im Mittelpunkt der Befragungen stand die Frage, wie die palästinensischen Studentinnen ihre Kontakte mit den jüdischen Studierenden beurteilen und unter welchen Bedingungen sie ihr Studium gestalten können. Diese Untersuchung hat eine Vielzahl von wichtigen Einzelergebnissen zum Verhältnis der palästinensischen zu den jüdischen Studierenden an der Universität Haifa erbracht. Zu diesen Ergebnissen zählt, dass der arabisch-israelisch Konflikt die sozialen Beziehungen der Studierenden überschattet, belastet und verhindert, Kulturelle Einflüsse stehen hierbei im Hintergrund. Dabei gibt es in der Einschätzung der Erfahrungen kaum Unterschiede zwischen den weiblichen und männlichen Studierenden. Als generelles Ergebnis kann festgestellt werden, dass die Beziehungen zwischen arabischen und jüdischen Studierenden geprägt sind durch Distanz, Misstrauen, Angst und Schuldzuweisungen, festgefahrenen Meinungen über die jeweils anderen. Das spiegelt in gewisser Weise auch die gesellschaftliche Situation in Israel wider. Die palästinensischen Studierenden fordern und wünschen die Verwirklichung gleichberechtigter Verhältnisse und Lernbedingungen an der Universität und entsprechende Veränderungen in der Politik des Staates Israel.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2005
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Hussein, Khadra
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/76
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:76