Universität Oldenburg
Weibliche Lebensentwürfe in den Filmen der französischen Regisseurin Lætitia Masson
Abstract
dc:description.abstractIn diesem Beitrag der Filmwissenschaft werden anhand der Filme der Autorenfilmerin Masson Konzepte zeitgemäßer Lebensentwürfe erschlossen, die einen gesellschaftlichen und filmgeschichtlichen Kontext erhalten. Über die Modifikation und Verbindung verschiedener Ansätze zur Filmanalyse, explizit der formal-ästhetische, werden komplexe Thesen bearbeitet. Neben Verknüpfungen zum aktuellen Filmdiskurs ergeben sich weiterführend Bezüge zu außerfilmischen Diskursen wie z.B. den der Psychoanalyse, der Postmoderne oder den der Cultural und Gender Studies. Zentral für diese interdisziplinäre Untersuchung sind die Trilogiefilme EN AVOIR (OU PAS) (F/1995), A VENDRE (F/1998) und LOVE ME (F/2000) als Beispiel für die Darstellung und Rekonstruktion der sozialen und zwischenmenschlichen Verhältnisse in den späten 90er Jahren des 20. Jahrhunderts. Indem Massons Lebensentwürfe für gesellschaftliche Veränderung und Entwicklung stehen, verleiht sie als Nouvelle Nouvelle Vague-Regisseurin den Fragen nach gesellschaftlicher Verlässlichkeit und individueller Festlegung in Zeiten der Wahlfreiheit und Verunsicherung Nachdruck.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2007
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Puschmann, Silke
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/40
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:40