Universität Oldenburg
Handlungskompetenz und generative Deutungsmuster in der sozialen Arbeit
Abstract
dc:description.abstractDie qualitativ-empirische Untersuchung wurde mit dem Ziel durchgeführt, Aussagen über die tatsächlichen Handlungskompetenzen der Absolventen des Fachbereichs Sozialwesen an der FH Ostfriesland zu gewinnen. Das zentrale Ergebnis der Untersuchung besteht in der Feststellung, daß sich für das Studium im Hinblick auf die Herausbildung beruflicher Qualifikationen keine habitusprägende Wirkung aufweisen läßt. Das Studium als Alternative unsicherer werdender Lebensverläufe wird verknüpft mit dem Wissen, notfalls in alte berufliche Vollzüge zurückkehren zu können. Die Individualisierungstendenzen haben auch auf dieser Ebene die Soziale Arbeit erreicht, die inhaltliche Bestimmung der Kategorie 'Selbstverwirklichung' tritt fast nur noch in der Bedeutung 'Sorge um sich' auf. Es fehlt an einer gesellschaftlichen Gegenstandsbestimmung Sozialer Arbeit; auch die Gesellschaft tritt zurück angesichts der Dominanz des Privaten und an der individuellen Befriedigung orientierter Deutungsmuster.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2000
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Ackermann, Friedhelm
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/367
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:367