Abstract
dc:description.abstractDiese Untersuchung beschäftigt sich mit der alten chinesischen Geschichte der 'Familie' (jia), wobei die Vater-Sohn-Beziehungen und die konfuzianische Tugend der 'Sohnespflicht' (xiao) im Mittelpunkt stehen. Die chinesische 'Familie' jia war von zentraler Bedeutung sowohl für die Entwicklung der Persönlichkeit als auch für die der Gesellschaft. Die Wirkung der Familie auf die Gesellschaft entfaltete sich nur in Verbindung mit den Familienangehörigen, deren Beziehungen untereinander harmonisch geordnet sein sollten. Der Konfuzianismus sah die Familie bzw. die Vater-Sohn-Beziehungen als Modell zur Ordnung der Welt an, dabei sollte der soziale wie der religiöse Aspekt der Familie gleichermaßen berücksichtigt werden. Diskutiert wurde folgendes: (a) die etymologische und literarische Quellenforschung über den chinesischen Familienbegriff jia; (b) die etymologische Analyse des Begriffs der Sohnespflicht xiao und die Praxis dieser zentralen Tugend; (c) der konkrete Ausdruck der Vater-Sohn-Beziehungen in Ritualen und Zeremonien; (d) die Prinzipien der Sohnespflicht.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2001
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Pan, Rong-Ji
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/336
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:336