Universität Oldenburg
Analyse staatlicher Anreizsysteme zur Substitution von gefährlichen Industriechemikalien am Beispiel von Deutschland, den Niederlanden und Schweden
Abstract
dc:description.abstractDer Staat kann die Gesamtrisiken der zunehmenden Chemikalienverwendung immer weniger angemessen erfassen und effektiv regulieren. Substitution als Ersatz gefährlicher durch weniger gefährliche Chemikalien gilt als 'Königsweg' aus diesem Dilemma. In den drei Ländern wurden Anreizelemente in sieben ausgewählten Regelungssystemen auf ihre Wirksamkeit hin untersucht, u.a. gefahrstoffbezogene Steuern, die Abfallwirtschaft und das Arbeitsschutzsystem. In Deutschland wirken nur wenige eng mit dem Ordnungsrecht verknüpfte Anreize, chemikalienbezogene steuerähnliche Anreizsysteme fehlen gänzlich. Die Niederlande haben das höchste Aufkommen an Steuern auf Umweltverschmutzung. Die niederländische Umweltplanung implementiert effektiv die Kontrolle von staatlich-industriellen Vereinbarungen. Schweden hat quantitative Zielvorgaben und als einziges der drei Länder eine nationale Chemikalienbehörde. Der Autor empfiehlt die Fortentwicklung von Anreizen wie Verringerung der Marktrisiken von Substitution, bessere Evaluation staatlicher Aktivität, negative und positive Steuern und letztlich nationale Planung.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2007
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Lißner, Lothar
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/31
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:31