Back to search

Universität Oldenburg

Zur Bedeutung der Lebensweltorientierung in der Jugendhilfe: Herausforderungen an Pädagogik und Psychologie

Abstract

dc:description.abstract

Eine Zäsur im Modernisierungsprozess der Jugendhilfe stellen die Strukturmaximen der Hilfen zur Erziehung auf der Rechtsgrundlage des KJHG dar. Zur zentralen Kategorie wird die Lebensweltorientierung. Mit ihr wurde der Suchtmittelkonsum von Jugendlichen zum Thema der öffentlichen Erziehung. In der Suchtprävention steht dabei die Förderung psychosozialer Gesundheit im Vordergrund. Suchtpräventive Konzepte bedürfen dazu einer entwicklungs- und gesundheitspsychologischen Fundierung. Die suchtpräventiven Strategien finden sich in der Praxis der Jugendhilfe in einem psychologisch fundierten und sozialpädagogisch motivierten Bildungsverständnis. Die Effizienz derartiger Konzepte beruht auf der Beziehung als basaler Erfahrung. Lebensweltorientierung meint hier einen Ansatz von Bildung im Kontext sozial erzeugter Selbst- und Weltentwürfe und eine Nähe zu gemeindepsychologischen Konzepten. Unter ökonomischen Aspekten ist die Lebensweltperspektive auch der Schutz effizienter, emotional überschaubarer Beziehung vor institutionellen Verhältnissen und ihres Aufgehens in einem administrativ determinierten Sozialraumkonzept.

Degree

thesis:*
Level thesis:degree_level
thesis.doctoral
Grantor dc:publisher
Universität Oldenburg
Year
2003

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Thuns, Manfred

Subjects

dc:subject × 1

Identifiers

dc:identifier.*
Repository record source_url
http://oops.uni-oldenburg.de/257
OAI identifier oai:identifier
oai:oops.uni-oldenburg.de:257

Chain of custody

source
Harvested from
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Base URL
oops.uni-oldenburg.de/cgi/oai2
Last updated
2026-07-27
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Thuns, Manfred. Zur Bedeutung der Lebensweltorientierung in der Jugendhilfe: Herausforderungen an Pädagogik und Psychologie. thesis.doctoral thesis, Universität Oldenburg, 2003. http://oops.uni-oldenburg.de/257