Universität Oldenburg
Direct mail als fund raising-Instrument in der Politik: Wirkungs- und Transferanalyse nordamerikanischer Erfahrungen für die Anwendung durch deutsche Parteien
Abstract
dc:description.abstract'Direct mail the poisened pen of politics' lautet der Titel von Larry Sabatos bekannter Publikation zu diesem Instrument zur Kleinspendenwerbung. Der Transfer der nordamerikanischen Erfahrungen und die erfolgreiche Adaption von direct mail als fund raising-Instrument durch die deutschen Parteien ist das Thema der Dissertation. Ausgangspunkt ist die letzte Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Parteienfinanzierung in 1992. Die Entscheidung führte zu einer Abhängigkeit der öffentlichen Finanzierung von der Partizipation der BürgerInnen. Der erste Teil der Dissertation beschreibt die Vorteile direkter Kommunikation zur Beeinflussung politischen Verhaltens. Die empirischen Daten bestätigen die Hypothese (1) des grassroot financings. Eine qualitative, nicht repräsentative Inhaltsanalyse von direct mail packages führt zur Beantwortung der Frage, wie und warum direct mail zur Spende motiviert. Die Emotionalisierungs-Hypothese (2a) und die Hypothese des low involvements (2b) werden verifiziert. Die Arbeit empfiehlt den deutschen Volksparteien die Nutzung von direct mail, allerdings nur bei Beachtung spezifischer Bedingungen.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2002
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Rieken, Marion
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/246
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:246