Universität Oldenburg
Signifikantenpraxis: die Einklammerung des Signifikats im Werk von Jacques Derrida
Abstract
dc:description.abstractAuf Grundlage der Werke, die Derridas Ruhm im Wesentlichen begründet haben (besonders Die Stimme und das Phänomen, Grammatologie und Die Schrift und die Differenz), analysiert und erläutert die Dissertation Derridas Dekonstruktion des abendländischen Zeichenkonzepts. Dabei erweist sich die unauflösliche Verflechtung dieser Unternehmung mit dem Projekt einer Dekonstruktion der gesamten europäischen Philosophie seit Platon. Gegen die verbreitete Rede von der Unverständlichkeit der Werke Derridas wird gezeigt, daß seine Schreibweise bei geeignetem Vorgehen sehr viel zugänglicher ist, als gemeinhin angenommen. Darüber hinaus wird sie bei genauer Betrachtung als stilistische Konsequenz inhaltlicher Positionen erkennbar. Diese folgen, so die an zahlreichen Beispielen entwickelte Hauptthese der Dissertation, in bisher undurchschautem Maß dem Grundmuster eines 'Denkens vom Signifikanten aus'.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2001
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Lagemann, Jörg
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/232
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:232