Universität Oldenburg
Möglichkeiten interreligiösen Lernens am Beispiel deutscher Jugendlicher in Japan und japanischer Jugendlicher in Deutschland
Abstract
dc:description.abstractEigene religiöse Überzeugungen aus der Vielzahl religiöser Sinnangebote zu hinterfragen ist eine Aufgabe des RU. In der Arbeit wird versucht im Durchgang durch empirische Erhebungen bei deutschen Jugendlichen in Japan und japanischen Jugendlichen in Deutschland, sowie auf dem Hintergrund theologischer Reflexion, ein tragfähiges Modell interreligiösen Lernens zu entwickeln. Im Vordergrund steht die Frage, wie sich, immer auch theologisch begründet, der Religionsunterricht fremdreligiösen Kontexten öffnen kann, ohne die Identität der fremden und der eigenen Religion zu negieren. Ziel ist es, eine religiöse Dialogkultur in der Schule zu entwickeln, die nicht von einer gelehrten, sondern von einer gelebten Religion ausgeht. In diesem Sinne heisst 'Religion lernen' sich auf einen Prozess interreligiöser Osmose einzulassen. Weder die Distanz zur fremden Religion noch existentielle Empfindsamkeit darf in diesem Lernprozess verloren gehen. Erst so gelingt ein Dialog zwischen den Religionen.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2003
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Kahlert, Johanna
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/225
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:225