Universität Oldenburg
Berufsbezeichnungen für Frauen vom 16. - 19. Jahrhundert: eine sprachhistorische Untersuchung insbesondere des in-Derivationsmorphems unter Berücksichtigung prototypensemantischer Aspekte beim Bedeutungswandel
Abstract
dc:description.abstractDiese empirisch fundierte Dissertation bietet einen Überblick über Geschichte, Funktion und Entwicklung der in-Derivation bei weiblichen Berufsbezeichnungen des Deutschen. Sie folgt zu ihrer Bedeutungserklärung dem prototypentheoretischen Ansatz. Weitere zur Bildung weiblicher nomina agentis herangezogene Morpheme und Lexeme werden beschrieben und in einem umfangreichen Tabellenanhang nachgewiesen. Anhand eines aus drei Textsorten zusammengestellten Wortkorpus zu männlichen und weiblichen nomina agentis (ca. 44.000 Belege) wird aufgezeigt, dass bei -in derivierten weiblichen nomina agentis mit über 30 verschiedenen Bedeutungsmöglichkeiten zu rechnen ist. Der in der Literatur gängige Verweis auf die Sachkenntnis von Hörerinnen und Hörern zur Disambiguierung von Mehrdeutigkeiten wird als problematisch gesehen, solange er nicht an sprachtheoretische und methodische Vorgaben gebunden ist. Statt dessen wird versucht, mittels eines prototypentheoretischen Ansatzes zeittypische Präferenzen für die Zuschreibung bestimmter Bedeutungen herauszufiltern.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Oldenburg
- Year
- 2003
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Eisermann, Sonja Iris
Subjects
dc:subject × 1Identifiers
dc:identifier.*- Repository record source_url
- http://oops.uni-oldenburg.de/172
- OAI identifier oai:identifier
- oai:oops.uni-oldenburg.de:172