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Universität Oldenburg

Kausalität und Intentionalität

Abstract

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Alexander von Aphrodisias stellt die Frage nach der Freiheit des Menschen. In einer spekulativen Argumentation zeigt er, dass es besser ist, an seine Freiheit zu glauben, als nicht an seine Freiheit zu glauben. Im Falle der tatsächlichen Unfreiheit kann nämlich der fälschliche Glaube an die Freiheit keinen Schaden anrichten, während umgekehrt im Falle der tatsächlichen Freiheit der Glaube an die Unfreiheit dem Menschen die Motivation zu einer aktiven Daseinsgestaltung nimmt und so potentiell einen Verlust an Lebenschancen bewirken kann. Alexander geht von einem indifferenten Freiheitsbegriff aus, der konkretisiert werden muss. Freiheit muss beinhalten, dass der Mensch nicht nur in der Lage ist, eine beabsichtigte Handlung auszuführen, er muss auch die Möglichkeit haben, den Handlungserfolg gezielt zu steuern. Dazu ist er auf eine berechenbare Kausalstruktur der Welt angewiesen. Ob diese besteht oder nicht, lässt sich nur spekulativ beurteilen. Mittels der ursprünglichen Argumentation von Alexander lässt sich jedoch zeigen, dass es besser ist, an sie zu glauben, als nicht an sie zu glauben.

Degree

thesis:*
Level thesis:degree_level
thesis.doctoral
Grantor dc:publisher
Universität Oldenburg
Year
2012

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Vießmann, Kai

Subjects

dc:subject × 1

Identifiers

dc:identifier.*
Repository record source_url
http://oops.uni-oldenburg.de/1371
OAI identifier oai:identifier
oai:oops.uni-oldenburg.de:1371

Chain of custody

source
Harvested from
Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
Base URL
oops.uni-oldenburg.de/cgi/oai2
Last updated
2026-07-27
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Vießmann, Kai. Kausalität und Intentionalität. thesis.doctoral thesis, Universität Oldenburg, 2012. http://oops.uni-oldenburg.de/1371