Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät II
Potentiale des Komischen in der Holocaust-Literatur der Postmemory-Generation
Abstract
dc:description.abstractUntersucht werden komische Holocaust-Texte und Erzählstrategien von Autorinnen und Autoren der Postmemory-Generation. Dabei wird gezeigt, dass diese Texte ohne die kanonischen Texte der Holocaust-Literatur Überlebender, die ''Lagerliteratur'', undenkbar wären. Analysen komischer Holocaust-Texte von Maxim Biller, Eva Menasse, Edgar Keret und Robert Schindel machen deutlich, wie und warum in diesen Texten gegen klassische Postulate der Komiktheorie verstoßen werden muss. Dabei werden das innovative Potential und die Grenzen komischer Schreibweisen in der Holocaust-Literatur der Postmemory-Generation herausgearbeitet. Gleichzeitig werden auf Grundlage der Textanalysen die Komiktheorien selbst hinterfragt und Kategorien wie Groteske, Humor, absurde Komik und Zynismus einer Analyse unterzogen. Diese Veröffentlichung geht zurück auf eine Magisterarbeit am Institut für deutsche Literatur der Humboldt-Universität zu Berlin aus dem Jahr 2006/07.
Degree
thesis:*- Grantor dc:publisher
- Humboldt-Universität zu Berlin, Philosophische Fakultät II
- Year dc:date.issued
- 2007
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Dudek, Sarah
- Advisor dc:contributor.advisor
-
- Dahlke, Birgit
Subjects
dc:subject × 17- Komik
- Literatur
- Literaturtheorie
- Judenvernichtung
- Primo Levi / Se questo è un uomo
- Edgar Hilsenrath / Der Nazi & der Friseur
- Maxim Biller / Der perfekte Roman
- Eva Menasse / Vienna
- Edgar Keret
- Robert Schindel / Gebürtig
- Jewish Holocaust (1939-1945) in literature
- Black humor in literature
- Literature Theory
- Primo Levi
- Edgar Hilsenrath
- Eva Menasse
- Robert Schindel
Rights
dc:rights- Statement dc:rights
-
- Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung
- Licence dc:rights.uri
- Language dc:language.iso
- ger