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Georg-August-Universität Göttingen

Hochdosis-Chemotherapie gefolgt von einer myeloablativen Hochdosis-Radioimmuntherapie (HD-RAIT) mit Iod-131-Rituximab und peripherer Stammzelltransplantation (SCTx) bei primär refraktären und rezidivierten Non-Hodgkin-Lymphomen

Abstract

dc:description

Einleitung: Ziel der Phase-II-Studie war die Überprüfung der Machbarkeit eines Tandem-Konzeptes mit einer initialen Hochdosistherapie mit BEAM mit SCTx gefolgt von einer myeloablativen HD-RAIT mit Iod-131-Rituximab und SCTx. Methoden: In die Studie eingeschlossen wurden 19 Patienten mit rezidivierten oder refraktären Non-Hodgkin-Lymphomen. Da 4 Patienten nach Einschluss in die Studie die Therapiekriterien nicht erfüllten, wurden insgesamt 15 Patienten radioimmuntherapiert. Ergebnisse: Die Therapiedosen lagen im Bereich von 5,6 bis 12,95 MBq (Median 9,07 MBq). Bis auf eine Ausnahme erhielten alle RAIT-Patienten myeloablative Dosen. Der Nadir für die Leukozytenzahlen betrug im Median 22 Tage (Spannweite 12 bis 31 Tage). Die mediane Zeit nach der Gabe der Stammzellen bis zum erneuten Anstieg der Leukozytenzahlen auf Werte von >1000/µl bzw. für die Thrombozytenzahlen auf Werte von über 30 x 103/µl betrug 13 Tage bzw. 12 Tage. Nicht-hämatologische Toxizitäten, am häufigsten Fieber 1. und 2. Grades (67%), Myalgien (60%) und Übelkeit (47%). Nach Ende des Auswertungszeitraums (3 ½ Jahre) betrug für die 15 therapierten Patienten das Gesamtüberleben 53%, das rezidivfreie Überleben hingegen 27%. Dabei zeigte sich ein Überlebensvorteil für die follikulären Lymphome. 5 von 8 Patienten (63%) mit dieser Diagnose waren zum Auswertungszeitpunkt am Leben, davon zeigten 3 Patienten (38%) eine komplette Remission. Schlussfolgerung: Bei vortherapierten Patienten mit einem rezidivierten bzw. primär refraktären B-NHL hat die vorliegende Studie gezeigt, dass die HD-RAIT nach einer Hochdosis-Chemotherapie gut durchführbar ist und ein abschätzbares Risiko zeigt. Besonders Patienten mit follikulären Lymphomen scheinen von einer myeloablativen Radioimmuntherapie zu profitieren.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Mehari, Symon
Contributors dc:contributor
  • Meller, Johannes Prof. Dr.
  • Hille, Andrea Prof. Dr.
  • Virsik-Köpp, Patricia Prof. Dr.

Subjects

dc:subject × 13

Rights

dc:rights
Language dc:language
ger

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
https://dx.doi.org/10.53846/goediss-928
urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-2803-4
webdoc-2803
656436115
OAI identifier oai:identifier
oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-B187-0

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source
Harvested from
Georg-August-Universität Göttingen
Base URL
ediss.uni-goettingen.de/oai/request
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Mehari, Symon. Hochdosis-Chemotherapie gefolgt von einer myeloablativen Hochdosis-Radioimmuntherapie (HD-RAIT) mit Iod-131-Rituximab und peripherer Stammzelltransplantation (SCTx) bei primär refraktären und rezidivierten Non-Hodgkin-Lymphomen. 2012. https://hdl.handle.net/11858/00-1735-0000-0006-B187-0