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Georg-August-Universität Göttingen

Der Einfluss fluoridhaltiger Carbamidperoxid-Bleichgele auf den Fluoridgehalt und die Mikrohärte von Zahnschmelz - Eine In-vitro-Untersuchung

Abstract

dc:description

Ziel der Studie: Das Ziel dieser Untersuchung war es, den Einfluss von Carbamidperoxid-haltigen Bleichgelen mit Amin- und Natriumfluorid auf den Fluoridgehalt und auf die Mikrohärte von Zahnschmelz zu untersuchen und zu vergleichen.Material und Methoden: Es wurden jeweils fünf Schmelzproben (Gruppen A1/A2-E1/E2) aus 20 bovinen Unterkieferschneidezähnen gewonnen. Die Proben wurden so auf die Gruppen verteilt, dass ein Zahn in jeder Gruppe vertreten war. Die Gruppen A1/A2 dienten als Kontrolle. Proben der Gruppen B1/B2 wurden mit Fluorid-freiem und Carbamidperoxid-freiem Gel behandelt. Die Gruppen C1/C2 dienten zur Untersuchung von 10%igem Carbamidperoxid-Gel (CP-Gel). 10%iges CP-Gel mit 0,5%igem Aminfluorid wurde bei den Proben der Gruppen D1/D2 sowie mit 0,5%igem Natriumfluorid bei den Gruppen E1/E2 angewendet. Für die Untersuchung des Fluoridgehaltes (Gruppen A1-E1) im Schmelz wurden die einzelnen Proben innerhalb von zehn Tagen jeweils für 2 h mit Gel appliziert und in einem Inkubationsschrank bei 37 °C gelagert. Die restliche Zeit verweilten die Proben in künstlichem Speichel. Nach dem Bleichen wurde sowohl das KOH-lösliche als auch das strukturell gebundene Fluorid (erste Schicht von 50 µm) bei allen Proben gemessen. Für die Bestimmung der Schmelzhärte (Gruppen A2-E2) wurde die Basis-Mikrohärte aller Proben vor Beginn der gesamten Bleichtherapie gemessen. Die Proben wurden zuerst mit dem jeweiligen Gel für 2 h bei 37 °C inkubiert, 1 h bei der gleichen Temperatur in künstlichem Speichel gelagert, mit 1%iger Zitronensäure für 15 s demineralisiert und erneut 1 h im Speichel remineralisiert. Der gesamte Durchgang wurde wiederholt. Die Mikrohärte des Schmelzes wurde zwischen den einzelnen Ablaufphasen bestimmt.Ergebnisse: Sowohl die KOH-lösliche als auch die strukturell gebundene Fluoridkonzentration zeigte keinen signifikanten Unterschied zwischen den fluoridierten Gelen, auch die Schmelzhärte dieser beider Gruppen sowie die der Gruppen A2 und C2, B2 und C2 war gleich. Die fluoridierten CP-Gele zeigten einen signifikant geringeren Verlust der Mikrohärte sowie einen signifikant höheren Fluoridgehalt als die restlichen drei Gruppen. Schlussfolgerung: Diese Studie bestätigt, dass Carbamidperoxid-Gele mit Zusätzen von Amin- oder Natriumfluorid für eine höhere Fluoridaufnahme und geringeren Härteverlust des Schmelzes im Vergleich zu Fluorid-freiem Bleichgel verantwortlich sind. Zwischen den beiden Fluoridgruppen besteht allerdings kein Unterschied.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Witzke, Helene
Contributors dc:contributor
  • Attin, Thomas Prof. Dr.

Subjects

dc:subject × 14

Rights

dc:rights
Language dc:language
ger

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
https://dx.doi.org/10.53846/goediss-755
urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-2209-9
webdoc-2209
634585398
OAI identifier oai:identifier
oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-AF6B-0

Chain of custody

source
Harvested from
Georg-August-Universität Göttingen
Base URL
ediss.uni-goettingen.de/oai/request
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Witzke, Helene. Der Einfluss fluoridhaltiger Carbamidperoxid-Bleichgele auf den Fluoridgehalt und die Mikrohärte von Zahnschmelz - Eine In-vitro-Untersuchung. 2012. https://hdl.handle.net/11858/00-1735-0000-0006-AF6B-0