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Georg-August-Universität Göttingen

Einfluss von Stimulationsintensität und Spulencharakteristik auf die Effektivität niederfrequenter repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS)

Abstract

dc:description

Einfluss von Stimulationsintensität und Spulencharakteristik auf die Effektivität niederfrequenter repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS) Fünfzehn gesunde Probanden bekamen eine 1-Hz-rTMS im Bereich des primären motorischen Kortex (M1) mit 900 biphasischen Impulsen appliziert, bei Intensitäten von 10% unter und 15% über der motorischen Reizschwelle (RMT). Für die rTMS wurden dabei zwei verschiedene achtförmige Spulen (Magstim oder Medtronic Spulen) an einen Medtronic-MagPro-Stimulator angeschlossen. In einem ersten Messblock wurden MEPs durch einen biphasischen Einzelimpuls mit dem jeweiligen rTMS-Aufbau (MEPrTMS) vor und zweimal nach der Intervention gemessen. Ein zweiter Messblock mit monophasischer TMS untersuchte die Effekte der rTMS auf die kortikospinale und die intrakortikale Erregbarkeit. In einem Kontrollexperiment mit acht Probanden wurden die gleichen Messungen vor und nach einer 15 Minuten dauernden elektrischen 1-Hz-Nervenstimulation (rENS) des rechten Nervus ulnaris untersucht. Varianzanalysen wiesen eine Interaktion zwischen der Intensität der rTMS, des Spulentyps und des Messzeitpunkts nach. Die Unterdrückung der kortikospinalen Erregbarkeit war am stärksten nach der überschwelligen 1-Hz-rTMS mit der Medtronic-Spule. Unabhängig von dem Spulentyp verlängerte die überschwellige im Vergleich zur unterschwelligen rTMS vorübergehend die kontralaterale Ruheperiode und unterdrückte die gepaarte Pulsfazilitation. Die überschwellige rENS zeigte auch eine kurzzeitige Inhibition von MEP-rTMS. Die Stimulationsitensität und der Spulentyp haben einen Einfluss auf die Wirkung der 1-Hz-rTMS.Die afferente Rückkoppelung ist zumindest zum Teil für die stärkere Unterdrückung der kortikospinalen Erregbarkeit durch die überschwellige rTMS verantwortlich. Dies sollte bei physiologischen Experimenten und therapeutischen Studien stets bedacht werden.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Harms, Jochen
Contributors dc:contributor
  • Lang, Nicolas Dr.
  • Paulus, Walter Prof. Dr.
  • Müller, Michael Prof. Dr.

Subjects

dc:subject × 15

Rights

dc:rights
Language dc:language
ger

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
https://dx.doi.org/10.53846/goediss-714
urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-1691-0
webdoc-1691
591107740
OAI identifier oai:identifier
oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-AF43-8

Chain of custody

source
Harvested from
Georg-August-Universität Göttingen
Base URL
ediss.uni-goettingen.de/oai/request
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Harms, Jochen. Einfluss von Stimulationsintensität und Spulencharakteristik auf die Effektivität niederfrequenter repetitiver transkranieller Magnetstimulation (rTMS). 2012. https://hdl.handle.net/11858/00-1735-0000-0006-AF43-8