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Georg-August-Universität Göttingen

Molecular Characterization of the Male Germ Cell Expressed Genes Hook1 and TSEP22

Abstract

dc:description

Im Rahmen dieser Arbeit wurden die murinen Gene Hook1 und TSEP22 molekulargenetisch charakterisiert. Beide Gene werden in männlichen Keimzellen exprimiert und das Vorkommen der Hook1 und TSEP22Genprodukte in elongierten Spermatiden lässt vermuten, dass beide Gene eine Rolle bei der Reifung bzw. für die Funktion der Spermatozoen spielen.Das Hook1 Gen besteht aus 22 Exons. Sowohl die Hook1-Transkripte als auch das Hook1-Protein kann in runden und elongierten Spermatiden nachgewiesen werden. Vermutlich ist das Hook1-Genprodukt in Mikrotubuli-abhängige Transportprozesse oder in endozytotische Vorgänge involviert. Das Hook1-Gen konnte auf dem murinen Chromosom 4 im Bereich C2-D5 lokalisiert werden. In dieser Region liegt der azh-Locus (abnormal spermatozoon head shape). Durch die Analyse der DNA wie auch der RNA homozygoter azh-Mäuse konnte belegt werden, dass eine Deletion der Exons 10 und 11 des Hook1-Gens vorliegt und dies zu einer Verschiebung des Leseraster führt. Zudem belegen Untersuchungen mit Hook1-spezifischen Antikörpern, dass kein funktionelles Hook1-Genprodukt in testikulären Proteinextrakten von azh-Mäusen nachgewiesen werden kann. Die Analyse der Nachkommen aus Verpaarungen heterozygoter Tiere zeigt, dass die Deletion mit dem Phänotyp segregiert. Diese Ergebnisse belegen, dass der Verlust der Hook1-Funktion die Ursache der azh-Mutation darstellt.Das murine TSEP22-Gen besteht aus drei Exons, die in der Telomerregion des Chromsoms 12 lokalisiert sind. Das Ge kodiert für mehrere Transkripte, die in pachytänen Spermatozyten und in Spermatiden nachweisbar sind. Diese Transkripte variieren in den 5 -nicht-translatierten Bereichen, wobei diese Sequenzen in die Kontrolle der Translation der TSEP22-Transkripte involviert sein könnten. Unterstützung für diese Annahme kommt aus der Beobachtung, dass die TSEP22-Transkripte bereits in Testes 15 Tage alter Mäuse nachgewiesen werden können, während das Protein erst drei Tage später detektierbar ist. Das TSEP22-Protein konnte im Mittelstück der Spermatozoenflagelle nachgewiesen werden. Hier könnte es in die Regulation der Spermienmotilität involviert sein, wobei die Phosphorylierung putativer Erkennungsstellen im TSEP22-Protein eine Rolle spielen könnten. Weitere Untersuchungen werden zeigen, ob die Vermutung hinsichtlich der Funktion von TSEP22 zutrifft.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Mendoza-Lujambio, Irene
Contributors dc:contributor
  • Neesen, Jürgen PD Dr.
  • Engel, Wolfgang Prof. Dr.
  • Hoyer-Fender, Sigrid Prof. Dr.

Subjects

dc:subject × 16

Rights

dc:rights
Language dc:language
eng

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier
https://dx.doi.org/10.53846/goediss-580
urn:nbn:de:gbv:7-webdoc-499-5
webdoc-499
386533172
OAI identifier oai:identifier
oai:ediss.uni-goettingen.de:11858/00-1735-0000-0006-AE7A-1

Chain of custody

source
Harvested from
Georg-August-Universität Göttingen
Base URL
ediss.uni-goettingen.de/oai/request
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Mendoza-Lujambio, Irene. Molecular Characterization of the Male Germ Cell Expressed Genes Hook1 and TSEP22. 2012. https://hdl.handle.net/11858/00-1735-0000-0006-AE7A-1