Back to results

Technische Universität Berlin

lp-Norm Multiple Kernel Learning

Abstract

dc:description.abstract

Ziel des Maschinellen Lernens ist das Erlernen unbekannter Konzepte aus Daten. In vielen aktuellen Anwendungsbereichen des Maschinellen Lernens, wie zum Beispiel der Bioinformatik oder der Computer Vision, sind die Daten auf vielfältige Art und Weise in Merkmalsgruppierungen repräsentiert. Im Voraus ist allerdings die optimale Kombination jener Merkmalsgruppen oftmals unbekannt. Die Methodologie des Lernens mit mehreren Kernen bietet einen attraktiven und mathematisch fundierten Ansatz zu diesem Problem. Existierende Modelle konzentrieren sich auf dünn besetzte Merkmals- bzw. Kernkombinationen, um deren Interpretierbarkeit zu erleichtern. Allerdings erweisen sich solche klassischen Ansätze zum Lernen mit mehreren Kernen in der Praxis als wenig effektiv. In der vorliegenden Dissertation betrachte ich das Problem des Lernens mit mehreren Kernen aus einer neuartigen, generelleren Perspektive. In dieser Sichtweise sind klassische Ansätze nur Spezialfälle eines wesentlich generelleren Systems des Lernens mit mehreren Kernen. Um effektivere Kernmischungen zu erhalten, entwickle ich die lp-norm multiple kernel learning Methodologie, die sich effizienter und effektiver als vorherige Lösungsansätze erweist. Insbesondere leite ich Algorithmen zur Optimierung des Problems her, die wesentlich schneller sind als existierende und es erlauben, gleichzeitig Zehntausende von Trainingsbeispielen und Tausende von Kernen zu verarbeiten. Ich analysiere die Effektivität unserer Methodologie in einer Vielzahl von schwierigen und hochzentralen Problemen aus den Bereichen Bioinformatik und Computer Vision und zeige, dass lp-norm multiple kernel learning Vorhersagegenauigkeiten erreicht, die den neuesten Stand der Forschung übertreffen. Die entwickelten Techniken sind tief untermauert in der Theorie des Maschinellen Lernens: Ich beweise untere und obere Schranken auf die Komplexität der zugehörigen Hypothesenklasse, was die Herleitung von Generalisierungsschranken erlaubt, die eine schnellere Konvergenzgeschwindigkeit haben als vorherige Schranken. Des Weiteren stelle ich den minimalen Wert der Schranken mit den geometrischen Eigenschaften der Bayes-Hypothese in Verbindung. Darauf basierend beweise ich, dass für eine grosse Anzahl von Szenarien lp-norm multiple kernel learning deutlich stärkere Generalisierungsgarantien aufweist als vorherige Anätze zum Lernen mit mehreren Kernen. Mit Hilfe einer von mir vorgeschlagenen Methodik, basierend auf den theoretischen Schranken und sogenannten kernel alignments, untersuche ich, warum sich lp-norm multiple kernel learning als hocheffektiv in praktischen Anwendungsgebieten erweist.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Kloft, Marius
Advisor dc:contributor.advisor
  • Müller, Klaus-Robert

Rights

Language dc:language.iso
en, English

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier URI
urn:nbn:de:kobv:83-opus-32396
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-2978
OAI identifier oai:identifier
oai:depositonce.tu-berlin.de:11303/3275

Chain of custody

source
Harvested from
Technische Universität Berlin
Base URL
api-depositonce.tu-berlin.de/server/oai/request
Last updated
2026-07-27
Source record
OAI-PMH GetRecord
related terms
citation

Kloft, Marius. lp-Norm Multiple Kernel Learning. 2011. https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/3275