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Technische Universität Berlin

Interdisziplinäre Notfallaufnahme - Fallzahlen der deutschen Krankenhauslandschaft im Verhältnis zu den internen Pflegestufen. Eine Evaluierung des Bestandes und eine Implikation für die Zukunft.

Abstract

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Diese Arbeit liefert einen Beitrag zur Fallzahlenstruktur von Krankenhäusern unter dem Gesichtspunkt des Einweisungsgrundes. Bei der Untersuchung von Krankenhäusern unterschiedlicher Spezialisierung stellte sich heraus, dass die Zahlen der so genannten Selbsteinweiser konstant steigen. Dies trifft insbesondere auf Notfallaufnahmen zu. Dementsprechend hat die Evaluierung der Fallzahlen von verschiedenen Notfallaufnahmen die steigende Bedeutung dieser Abteilung für die jeweiligen Häuser aufgezeigt. Da das Gesundheitswesen zukünftig vor vielfältigen Herausforderungen steht, soll diese wissenschaftliche Untersuchung Erkenntnisse von grundlegender Bedeutung für Organisation und Raumprogramm zukünftiger Notfallversorgung zusammentragen. Dabei fließen neben architektonischen Gesichtspunkten auch aktuelle politische, medizinische und volkswirtschaftliche Diskussionen in die Überlegungen ein. Das Ziel sind bessere Effizienz und Qualität in den Arbeitsabläufen und in der Personalstruktur. Sie sind unabdingbare Voraussetzung dafür, dass die Not¬fall¬auf¬nahme als selbstständige Organisationseinheit zur Versorgung aller Notfallpatienten aufgebaut werden kann, ohne vom Restbetrieb Krankenhaus abhängig zu sein. Des Weiteren sollte die Personalstruktur ein zügiges „Entlassen“ eines zufriedenen Patienten ermöglichen, d.h. entscheidungsberechtigte Facharztpräsenz und qualitative Pflege ist notwendig und muss unabhängig von anderen Stationen vorhanden sein. Ziel dieser Arbeit war auch, diese Thesen zur Notfallaufnahme im Krankenhaus zu diskutieren und durch eine Fragebogenaktion in einem empirisch-statistischen Teil zu dokumentieren und zu untersuchen. Dabei wurde auch festgestellt, dass gerade bei dem Thema der strukturellen Ausstattung einer Notfallaufnahme ein großer Konsens zwischen Planern und Nutzern besteht. Abschließend versucht die Arbeit, die Idee eines Idealtypischen Modells unter dem Gesichtspunkt der äußeren wie auch inneren Krankenhausstruktur zu doku¬men¬tieren. Dazu wurden die Erkenntnisse der Fragebogenaktion und der Fall¬beispiel¬unter¬suchungen herangezogen, um das Ergebnis der Arbeit zu untermauern: Eine zentrale, interdisziplinäre Notfallaufnahme stellt den Idealtyp für die Patientenaufnahme von Notfällen und für den reibungsfreien Ablauf eines Krankenhausbetriebes dar.

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Haidas, Dimitri
Advisor dc:contributor.advisor
  • Nickl-Weller, Christine

Rights

Language dc:language.iso
de, German

Identifiers

dc:identifier.*
Identifier URI
urn:nbn:de:kobv:83-opus-21875
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-2117
OAI identifier oai:identifier
oai:depositonce.tu-berlin.de:11303/2414

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Technische Universität Berlin
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Last updated
2026-07-27
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Haidas, Dimitri. Interdisziplinäre Notfallaufnahme - Fallzahlen der deutschen Krankenhauslandschaft im Verhältnis zu den internen Pflegestufen. Eine Evaluierung des Bestandes und eine Implikation für die Zukunft.. 2009. https://depositonce.tu-berlin.de/handle/11303/2414