Technische Universität Berlin
Ausgleichungsrechnung und raumbezogene Informationssysteme
Abstract
dc:description.abstractIn fast allen GIS oder CAD-Systemen werden Geometrieparameter als fest determinierte Größen betrachtet. Doch diese Herangehensweise reflektiert die Wirklichkeit nur aus dem Blickwinkel der Konstruktion. In einem Rekonstruktionsprozess ist es hingegen erforderlich, inhomogene redundante Geometriedaten zu einem einheitlichen und widerspruchsfreien Ergebnis zu integrieren. Ein Werkzeug, dieses Ziel zu erreichen ist die Ausgleichungsrechnung, welche auf der Methode der kleinsten Quadrate basiert. Die Arbeit beschäftigt sich mit der Abbildung topologischer und geometrischer Informationen in Datenmodellen raumbezogener Informationssysteme. Es wird gezeigt, wie sich die Anzahl der notwendigen Geometrieparameter signifikant verringern lässt, was eine Grundvoraussetzung für die Anwendbarkeit der Ausgleichungsrechnung ist. Ein Ansatz wird vorgeschlagen, welcher geometrische Messwerte als Primärdaten behandelt. Diese Messwerte sind Zufallsvariablen und im Allgemeinen redundant. Eindeutige Geometrieparameter, meistens Koordinaten, werden als Sicht auf diese Primärdaten betrachtet, welche durch Anwendung der Ausgleichungsrechnung aus diesen generiert wird. Standarddatenmodelle werden hinsichtlich ihrer Eignung für diesen Ansatz untersucht. Die Möglichkeiten des vorgeschlagenen Verfahrens werden anhand von Beispielen aus den Bereichen Geometriefortführung in GIS und Erfassung von 3D Gebäudegeometrie demonstriert.
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Gielsdorf, Frank
- Advisor dc:contributor.advisor
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- Gründig, Lothar
Rights
- Licence dc:rights.uri
- Language dc:language.iso
- de, German
Identifiers
dc:identifier.*- Identifier URI
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urn:nbn:de:kobv:83-opus-10589
http://dx.doi.org/10.14279/depositonce-1167 - OAI identifier oai:identifier
- oai:depositonce.tu-berlin.de:11303/1464