{"id":{"repo_id":"qucosa-diss","oai_identifier":"oai:qucosa:de:qucosa:73248"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/qucosa-diss/oai:qucosa:de:qucosa:73248","repository":{"repo_id":"qucosa-diss","name":"QUCOSA","base_url":"http://www.qucosa.de/oai/"},"display":{"title":"Kindliche Körpergerüche als Chemosignale in der Mutter-Kind-Beziehung","abstract":"Eine sichere Bindung zwischen Mutter und Kind in den ersten Lebensjahren ist prägend für die Entwicklung eines Kindes. Die Qualität dieser Bindung ist ein wichtiger Prädiktor für langfristige physische und psychische Gesundheit. Für den Aufbau einer starken Bindung ist die Investition von Ressourcen seitens der Fürsorgeperson auf zeitlicher, physischer und emotionaler Ebene notwendig. Multimodale biologische Hinweisreize seitens des Kindes fördern dieses Engagement. Zunächst dienen solche Signale der Identifikation des eigenen Nachwuchses (kin recognition), um nachfolgend gezielt Ressourcen zu investieren. Darüber hinaus können infantile Stimuli affektive Reaktionen vermitteln, die den Bindungsaufbau erleichtern. In diesem Zusammenhang sind auch olfaktorische Signale, z. B. Körpergerüche, wirksam, bislang gibt es jedoch nur wenig systematische Forschung zu ihrem Einfluss auf die Eltern-Kind-Beziehung. Einzelne Studien zeigen, dass Mütter ihre Kinder am Geruch erkennen können und dass kindliche Körpergerüche auch auf neuronaler Ebene positive Reaktionen vermitteln, wobei jedoch unklar ist, wie spezifisch die neuronale Aktivität für den Geruch des eigenen Kindes ist. In der vorliegenden Arbeit soll der Einfluss von kindlichen Körpergerüchen in der Mutter-Kind-Beziehung über die kindliche Entwicklungsspanne unter Berücksichtigung genetischer, hormoneller und neurobiologischer Faktoren untersucht werden.","abstract_html":"Eine sichere Bindung zwischen Mutter und Kind in den ersten Lebensjahren ist prägend für die Entwicklung eines Kindes. 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Einzelne Studien zeigen, dass Mütter ihre Kinder am Geruch erkennen können und dass kindliche Körpergerüche auch auf neuronaler Ebene positive Reaktionen vermitteln, wobei jedoch unklar ist, wie spezifisch die neuronale Aktivität für den Geruch des eigenen Kindes ist. In der vorliegenden Arbeit soll der Einfluss von kindlichen Körpergerüchen in der Mutter-Kind-Beziehung über die kindliche Entwicklungsspanne unter Berücksichtigung genetischer, hormoneller und neurobiologischer Faktoren untersucht werden.","A secure bond between mother and child in the first years of life is formative for a child's development. The quality of this attachment is an important predictor of long-term physical and mental health. Building a strong attachment requires the investment of resources on the part of the caregiver at the temporal, physical, and emotional levels. Multimodal biological cue stimuli on the part of the child promote this commitment. First, such signals serve to identify one's offspring (kin recognition) in order to subsequently invest resources in a targeted manner. In addition, infantile stimuli can mediate affective responses that facilitate attachment formation. In this context, olfactory cues, e.g., body odors, are also effective, but to date there has been little systematic research on their influence on the parent-infant relationship. Individual studies show that mothers can recognize their children by smell and that infant body odors also mediate positive responses at the neural level, although it is unclear how specific neural activity is to the smell of one's own child. The present study aims to investigate the influence of infant body odor in the mother-infant relationship across the infant developmental span, taking into account genetic, hormonal, and neurobiological factors."]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Kindliche Körpergerüche als Chemosignale in der Mutter-Kind-Beziehung"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Croy, Ilona","Hähner, Antje"],"dc:creator":["Schäfer, Laura"],"dc:description.abstract":["Eine sichere Bindung zwischen Mutter und Kind in den ersten Lebensjahren ist prägend für die Entwicklung eines Kindes. Die Qualität dieser Bindung ist ein wichtiger Prädiktor für langfristige physische und psychische Gesundheit. Für den Aufbau einer starken Bindung ist die Investition von Ressourcen seitens der Fürsorgeperson auf zeitlicher, physischer und emotionaler Ebene notwendig. Multimodale biologische Hinweisreize seitens des Kindes fördern dieses Engagement. 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