Universität Leipzig
Paul Ferdinand Schilders bedeutendste neurowissenschaftliche und neurologische Arbeiten
Abstract
dc:description.abstractPaul Ferdinand Schilder, 1886 in Wien geboren und 1940 in New York gestorben, war ein Arzt und Wissenschaftler. Seine Beiträge auf dem Gebiet der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychoanalyse sind in der Fachwelt bekannt und wurden vielfach gewürdigt. Daneben war Schilder jedoch auch Neurowissenschaftler und Neurologe, er befasste sich zeitlebens mit entsprechenden Fragestellungen. Dies wurde medizingeschichtlich bislang weit weniger berücksichtigt. Diese Dissertation beleuchtet Schilders neurowissenschaftiche sowie neurologische Arbeiten. Im Fokus stehen dabei die Encephalitis periaxialis diffusa, besser bekannt als die nach ihm benannte Schilder-Krankheit, und das Störungsbild der Schmerzasymbolie. Beide wurde von ihm erstmalig beschrieben und abgegrenzt. Bis heute verdanken wir ihm einen Großteil des diesbezüglichen Wissensstandes. Insbesondere thematisiert die vorliegende Dissertation die Darstellung Schilders damals zwar methodisch zeittypischer, aber von ihm besonders akribischer wissenschaftlicher Herangehensweise, die Einordnung seiner Forschungen in den medizinhistorischen Kontext und die Bedeutung seiner wenigen, aber bedeutsamen Jahre in Mitteldeutschland. Zudem geht sie der Frage nach, inwieweit Schilders Ergebnisse auch heute noch gültig sind und ob es angebracht erscheint, die als sehr selten geltenden Bilder der Schilder-Krankheit und Schmerzasymbolie mehr ins klinische Bewusstsein zu rücken.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Universität Leipzig
- Year
- 2020
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
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- Jahn, Martin
- Contributors dc:contributor
-
- Riha, Ortrun
- Kumbier, Ekkehardt