{"id":{"repo_id":"qucosa-diss","oai_identifier":"oai:qucosa:de:qucosa:71660"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/qucosa-diss/oai:qucosa:de:qucosa:71660","repository":{"repo_id":"qucosa-diss","name":"QUCOSA","base_url":"http://www.qucosa.de/oai/"},"display":{"title":"Dialysis vintage time has the strongest correlation to psychosocial pattern of oral health-related quality of life - a multicentre cross-sectional study","abstract":"Schwerpunkt der publikationsbasierten Promotion war die Mundgesundheitsbezogene Lebensqualität (MLQ) von Hämodialysepatienten (HD) und der Einfluss der Dialysedauer sowie des dentalen und parodontalen Behandlungsbedarfes auf diesen subjektiven Parameter. Dabei sollte anhand der vier Dimensionen der MLQ mit Schwerpunkt auf 'orale Funktion' und 'psychosozialer Einfluss' herausgefunden werden, ob orale Funktion, psychosoizales Leid oder eine Kombination aus beidem mehr Relevanz in dieser heterogenen Patientengruppe hat. Die HD-Patienten wurden in 6-Dialysedauergruppen (0-2 Jahre, 3-5 Jahre, 6-8 Jahre, 9-12 Jahre, 13-20 Jahre und >20 Jahre) unterteilt, die auf gleichen Perzenten beruhten und eine Minimumgröße von 25 Patienten aufweisen sollten. Ein dentaler Behandlungsbedarf bestand bei einem D-T Wert von 1, ein parodontaler Behandlungsbedarf bei einer Sondierungstiefe von >3,5mm (orientiert am PSI). Zusammenfassend konnte festgestellt werden, dass sich die MLQ wiedererwartend mit steigender Dialysedauer verbessert. Dieser Umstand geht womöglich mit einer geringeren Beeinträchtigung im psychosozialen Bereich einher, da gerade zu Beginn der Therapie die Dimension 'psychosozialer Einfluss' eine große Bedeutung hat. Weiterhin war der gesamte zahnärztliche Behandlungsbedarf in der Kohorte sehr hoch. Jedoch konnte kein Zusammenhang mit der MLQ gefunden werden. Den HD-Patienten scheint ihr Defizit nicht bewusst zu sein. Als Fazit sollte die Mundgesundheit von HD-Patienten dringend verbessert werden sowie das Bewusstsein für mundgesunde Verhältnisse. Systematische Komplikationen können dadurch reduziert werden. Zudem sollte eine verstärkte psychosoziale Betreuung zu Beginn der Therapie erfolgen um den Einschnitt in die Lebensqualität so gering wie möglich zu halten.","abstract_html":"Schwerpunkt der publikationsbasierten Promotion war die Mundgesundheitsbezogene Lebensqualität (MLQ) von Hämodialysepatienten (HD) und der Einfluss der Dialysedauer sowie des dentalen und parodontalen Behandlungsbedarfes auf diesen subjektiven Parameter. Dabei sollte anhand der vier Dimensionen der MLQ mit Schwerpunkt auf &#x27;orale Funktion&#x27; und &#x27;psychosozialer Einfluss&#x27; herausgefunden werden, ob orale Funktion, psychosoizales Leid oder eine Kombination aus beidem mehr Relevanz in dieser heterogenen Patientengruppe hat. 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