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Technische Universität Dresden

Orality in Medieval Drama

Abstract

dc:description.abstract

Da die historische Sprachwissenschaft ausschließlich über geschriebene Texte als Datenbasis verfügt, wurden insbesondere im Forschungsgebiet der historischen Pragmatik bestimmte Genres identifiziert, die Aufschluss über die Sprechsprachlichkeit vergangener Sprachstufen bieten können. Dem dramatischen Genre der Komödie wird in der sprachhistorischen Forschung eine besondere Nähe zur gesprochenen Sprache zugesprochen. Das Korpus dieser Dissertation umfasst insgesamt 46 Stücke der spätmittelenglischen Mystery Plays, die biblische Episoden von der Erschaffung der Welt bis zum Jüngsten Gericht (komisch) in Szene setzen. Neben der quantitativen und qualitativen Analyse von acht nähesprachlichen Merkmalen (u. a. Anredepronomina, Fragen, Diskursmarker) beinhaltet die Arbeit eine Klassifizierung der komischen Szenen in den Mystery Plays sowie eine Untersuchung der literatur- und kulturhistorischen Kontextfaktoren, die eine Annäherung an Sprechsprachlichkeit in den Texten bedingt haben könnten.

Degree

thesis:*
Level thesis:degree_level
thesis.doctoral
Grantor dc:publisher
Technische Universität Dresden
Year
2019

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Einmahl, Christiane
Contributors dc:contributor
  • Schaefer, Ursula
  • Kuße, Holger
  • Johnston, Andrew James

Subjects

dc:subject × 5

Chain of custody

source
Harvested from
QUCOSA
Base URL
www.qucosa.de/oai/
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Einmahl, Christiane. Orality in Medieval Drama. thesis.doctoral thesis, Technische Universität Dresden, 2019.