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Technische Universität Dresden

Datenzentrierte Bestimmung von Assoziationsregeln in parallelen Datenbankarchitekturen

Abstract

dc:description.abstract

Die folgende Arbeit befasst sich mit der Alltagstauglichkeit moderner Massendatenverarbeitung, insbesondere mit dem Problem der Assoziationsregelanalyse. Vorhandene Datenmengen wachsen stark an, aber deren Auswertung ist für ungeübte Anwender schwierig. Daher verzichten Unternehmen auf Informationen, welche prinzipiell vorhanden sind. Assoziationsregeln zeigen in diesen Daten Abhängigkeiten zwischen den Elementen eines Datenbestandes, beispielsweise zwischen verkauften Produkten. Diese Regeln können mit Interessantheitsmaßen versehen werden, welche dem Anwender das Erkennen wichtiger Zusammenhänge ermöglichen. Es werden Ansätze gezeigt, dem Nutzer die Auswertung der Daten zu erleichtern. Das betrifft sowohl die robuste Arbeitsweise der Verfahren als auch die einfache Auswertung der Regeln. Die vorgestellten Algorithmen passen sich dabei an die zu verarbeitenden Daten an, was sie von anderen Verfahren unterscheidet. Assoziationsregelsuchen benötigen die Extraktion häufiger Kombinationen (EHK). Hierfür werden Möglichkeiten gezeigt, Lösungsansätze auf die Eigenschaften moderne System anzupassen. Als Ansatz werden Verfahren zur Berechnung der häufigsten $N$ Kombinationen erläutert, welche anders als bekannte Ansätze leicht konfigurierbar sind. Moderne Systeme rechnen zudem oft verteilt. Diese Rechnerverbünde können große Datenmengen parallel verarbeiten, benötigen jedoch die Vereinigung lokaler Ergebnisse. Für verteilte Top-N-EHK auf realistischen Partitionierungen werden hierfür Ansätze mit verschiedenen Eigenschaften präsentiert. Aus den häufigen Kombinationen werden Assoziationsregeln gebildet, deren Aufbereitung ebenfalls einfach durchführbar sein soll. In der Literatur wurden viele Maße vorgestellt. Je nach den Anforderungen entsprechen sie je einer subjektiven Bewertung, allerdings nicht zwingend der des Anwenders. Hierfür wird untersucht, wie mehrere Interessantheitsmaßen zu einem globalen Maß vereinigt werden können. Dies findet Regeln, welche mehrfach wichtig erschienen. Der Nutzer kann mit den Vorschlägen sein Suchziel eingrenzen. Ein zweiter Ansatz gruppiert Regeln. Dies erfolgt über die Häufigkeiten der Regelelemente, welche die Grundlage von Interessantheitsmaßen bilden. Die Regeln einer solchen Gruppe sind daher bezüglich vieler Interessantheitsmaßen ähnlich und können gemeinsam ausgewertet werden. Dies reduziert den manuellen Aufwand des Nutzers. Diese Arbeit zeigt Möglichkeiten, Assoziationsregelsuchen auf einen breiten Benutzerkreis zu erweitern und neue Anwender zu erreichen. Die Assoziationsregelsuche wird dabei derart vereinfacht, dass sie statt als Spezialanwendung als leicht nutzbares Werkzeug zur Datenanalyse verwendet werden kann.

Degree

thesis:*
Level thesis:degree_level
thesis.doctoral
Grantor dc:publisher
Technische Universität Dresden
Year
2009

Author and committee

dc:creator, dc:contributor.*
Author dc:creator
  • Legler, Thomas
Contributors dc:contributor
  • Lehner, Wolfgang
  • Sattler, Kai-Uwe

Subjects

dc:subject × 18

Chain of custody

source
Harvested from
QUCOSA
Base URL
www.qucosa.de/oai/
Last updated
2026-07-24
Source record
OAI-PMH GetRecord
citation

Legler, Thomas. Datenzentrierte Bestimmung von Assoziationsregeln in parallelen Datenbankarchitekturen. thesis.doctoral thesis, Technische Universität Dresden, 2009.