Abstract
dc:description.abstractDiese Arbeit basiert auf der Untersuchung von hochfesten und ultrahochfesten Betonen mit und ohne Fasern unter zwei- und dreiaxialer Druckbeanspruchung. Die Auswirkung der unterschiedlichen Betonzusammensetzung ist für verschiedene Beanspruchungen nicht gleich ausgeprägt, dennoch konnten grundlegende Zusammenhänge herausgearbeitet werden. Anhand der Bruchbilder konnten die drei Versagensmechanismen Druck-, Spalt- und Schubbruch identifiziert werden, deren Charakteristik über die Kalibrierung an vier speziellen Versuchswerten direkt in das Bruchkriterium einfließen. Dieses stellt eine Erweiterung der Formulierung von OTTOSEN dar, so dass das spröde und z. T. anisotrope Verhalten von Hochleistungsbeton berücksichtigt wird. Die beobachteten Spannungs-Dehnungs-Verläufe korrelieren mit den Versagensformen. Deshalb wird ein Stoffgesetz getrennt für den Druck- und den Zugmeridian aufgestellt, dessen Parameter sich mit zunehmendem hydrostatischen Druck verändern. In die Anfangswerte fließen die Betonzusammensetzung und herstellungsbedingte Anisotropien ein. Die lastinduzierte Anisotropie infolge einer gerichteten Mikrorissbildung wird in dem vorgestellten Stoffgesetzt über richtungsabhängige Parameter ebenfalls berücksichtigt.
Degree
thesis:*- Level thesis:degree_level
- thesis.doctoral
- Grantor dc:publisher
- Technische Universität Dresden
- Year
- 2008
Author and committee
dc:creator, dc:contributor.*- Author dc:creator
-
- Speck, Kerstin
- Contributors dc:contributor
-
- Curbach, Manfred
- Zilch, Konrad
- Mechtcherine, Viktor
Subjects
dc:subject × 16- Beton
- Hochleistungsbeton
- Ultrahochleistungsbeton
- Mehraxiale Festigkeit
- Materialgesetz
- Bruchkriterium
- Spannungs-Dehnungs-Verhalten
- Lastinduzierte Anisotropie
- Concrete
- High Performance Concrete
- Ultra High Performance Concrete
- Multiaxial Strength
- Constitutive Model
- Failure Criterion
- Stress-Strain-Behaviour
- Load induced Anisotropy