{"id":{"repo_id":"potsdam-thes","oai_identifier":"oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:69771"},"canonical_url":"https://search.dev.ndltd.org/etd/potsdam-thes/oai:kobv.de-opus4-uni-potsdam:69771","repository":{"repo_id":"potsdam-thes","name":"Universität Potsdam - Thes","base_url":"https://publishup.uni-potsdam.de/opus4-ubp/oai"},"display":{"title":"Queerness in der Serie A League of Their Own","abstract":"Die Anzahl von LGBTQ*-Charakteren in TV-Serien ist in den letzten Jahren angestiegen und die Darstellungen werden in akademischen Auseinandersetzungen sowie in der Populärkultur überwiegend als eine Verbesserung zu früheren stereotypen, eindimensionalen Darstellungen eingeordnet. Andererseits gibt es die Kritik, dass viele dieser Darstellungen hetero- bzw. homonormative Muster erfüllen, obwohl queere Repräsentation das Potenzial hat, normative Kategorien aufzubrechen. Insbesondere dann, wenn „queer“ als politischer und aktivistischer Begriff verstanden wird. Darauf aufbauend setzt sich die vorliegende Arbeit mit der Frage auseinander, inwiefern sich Queerness in der Serie A League of Their Own (Will Graham/Abbi Jacobson, US 2022) verorten lässt und ob mit den Darstellungen in der Serie normative Kategorien hinterfragt werden. Mit der Methode des Close Watching werden ausgewählte Darstellungen und Handlungsstränge im Kontext von bisheriger Forschung zu queerer Repräsentation betrachtet. Den Schwerpunkt der Analyse stellen die Themen queeres Aussehen und Weiblichkeitsnormen, Reproduktion queerer Leben in queerer Gemeinschaft sowie queere Glücknarrative dar, die mit primär queertheoretischen und kulturwissenschaftlichen Ansätzen diskutiert werden. Die Arbeit kommt zu der Erkenntnis, dass sich A League of Their Own von anderen Darstellungen unterscheidet, in denen LGBTQ*-Charaktere so nah wie möglich an ein heteronormatives Ideal angepasst werden und eine nicht-cisgeschlechtliche oder -heterosexuelle Identität keine Reibung mit gesellschaftlichen Normen bedeutet. Trotzdem gibt es Einschränkungen bei der Verortung der Queerness, wie dass Normen eher destabilisiert als gebrochen werden und es somit passender ist von einem queeren Potenzial, das die Serie innehat, zu sprechen.","abstract_html":"Die Anzahl von LGBTQ*-Charakteren in TV-Serien ist in den letzten Jahren angestiegen und die Darstellungen werden in akademischen Auseinandersetzungen sowie in der Populärkultur überwiegend als eine Verbesserung zu früheren stereotypen, eindimensionalen Darstellungen eingeordnet. 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Die Arbeit kommt zu der Erkenntnis, dass sich A League of Their Own von anderen Darstellungen unterscheidet, in denen LGBTQ*-Charaktere so nah wie möglich an ein heteronormatives Ideal angepasst werden und eine nicht-cisgeschlechtliche oder -heterosexuelle Identität keine Reibung mit gesellschaftlichen Normen bedeutet. 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Andererseits gibt es die Kritik, dass viele dieser Darstellungen hetero- bzw. homonormative Muster erfüllen, obwohl queere Repräsentation das Potenzial hat, normative Kategorien aufzubrechen. Insbesondere dann, wenn „queer“ als politischer und aktivistischer Begriff verstanden wird. Darauf aufbauend setzt sich die vorliegende Arbeit mit der Frage auseinander, inwiefern sich Queerness in der Serie A League of Their Own (Will Graham/Abbi Jacobson, US 2022) verorten lässt und ob mit den Darstellungen in der Serie normative Kategorien hinterfragt werden. Mit der Methode des Close Watching werden ausgewählte Darstellungen und Handlungsstränge im Kontext von bisheriger Forschung zu queerer Repräsentation betrachtet. Den Schwerpunkt der Analyse stellen die Themen queeres Aussehen und Weiblichkeitsnormen, Reproduktion queerer Leben in queerer Gemeinschaft sowie queere Glücknarrative dar, die mit primär queertheoretischen und kulturwissenschaftlichen Ansätzen diskutiert werden. Die Arbeit kommt zu der Erkenntnis, dass sich A League of Their Own von anderen Darstellungen unterscheidet, in denen LGBTQ*-Charaktere so nah wie möglich an ein heteronormatives Ideal angepasst werden und eine nicht-cisgeschlechtliche oder -heterosexuelle Identität keine Reibung mit gesellschaftlichen Normen bedeutet. Trotzdem gibt es Einschränkungen bei der Verortung der Queerness, wie dass Normen eher destabilisiert als gebrochen werden und es somit passender ist von einem queeren Potenzial, das die Serie innehat, zu sprechen.","The number of LGBTQ* characters in television series has increased in recent years, and in academic discussions and popular culture these portrayals are overall considered to be an improvement from earlier stereotypical and one-dimensional portrayals. On the other hand, these portrayals have been criticised for conforming to heteronormative or homonormative patterns, even though queer representation has the potential to break normative categories. This is particularly relevant when “queer” is understood as an inherently political and activist term. Building on this assumption, this thesis examines the extent to which queerness can be identified in the series A League of Their Own (Will Graham/Abbi Jacobson, US 2022) and whether the portrayals challenge normative categories. By applying the method of close watching to selected portrayals and storylines, these are examined by contextualising them with existing work regarding queer representation. The analysis focuses on the themes of queer appearance and norms of femininity, the reproduction of queer lives in queer communities, and queer narratives of happiness, which are discussed primarily from a queer-theoretical and cultural studies perspective. The thesis concludes that A League of Their Own differs from other portrayals in which LGBTQ* characters are portrayed as closely aligned with heteronormative ideals and where non-cisgender or non-heterosexual identities do not conflict with societal norms. Nevertheless, there are limitations to the portrayal of queerness, such as the fact that norms are destabilised rather than broken, meaning it is more accurate to speak of the queer potential that the series inherently possesses."]},{"key":"dc:format.medium","label":"Dc Format Medium","values":["application/epub+zip","application/pdf"]},{"key":"dc:title","label":"Title","values":["Queerness in der Serie A League of Their Own","Queerness in the TV show A League of Their Own"]}]}],"canonical_facts":{"dc:contributor":["Schröer, Marie","Sina, Véronique"],"dc:creator":["Heimann, Lina M."],"dc:description.abstract":["Die Anzahl von LGBTQ*-Charakteren in TV-Serien ist in den letzten Jahren angestiegen und die Darstellungen werden in akademischen Auseinandersetzungen sowie in der Populärkultur überwiegend als eine Verbesserung zu früheren stereotypen, eindimensionalen Darstellungen eingeordnet. 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